Sieg gegen Island Deutschlands Handballer feiern gelungene WM-Generalprobe

Einen Tag nach der Niederlage gegen Island haben sich Deutschlands Handballer revanchiert und 33:31 gewonnen. Bester Werfer beim letzten Spiel vor der WM war der formstarke Juri Knorr mit 13 Treffern.
Juri Knorr war der überragende Mann für Deutschlands Handballer beim Sieg gegen Island

Juri Knorr war der überragende Mann für Deutschlands Handballer beim Sieg gegen Island

Foto:

Axel Heimken / dpa

Die deutschen Handballer haben die Generalprobe für die Weltmeisterschaft siegreich gestaltet. Die DHB-Auswahl gewann am Sonntag in Hannover gegen den EM-Sechsten Island mit 33:31. (19:14). Vor 10.043 Zuschauern in der ausverkauften ZAG-Arena war Juri Knorr mit 13 Toren bester Werfer für das Team von Bundestrainer Alfred Gíslason. Neben Knorr überzeugte auch Keeper Andreas Wolff mit zahlreichen Paraden. Am Samstag hatte es in Bremen eine knappe 30:31-Niederlage gegen die Isländer gegeben.

Anders als am Tag zuvor, als die deutsche Mannschaft einen Sechs-Tore-Vorsprung verspielte, war die DHB-Auswahl im zweiten Duell mit den Isländern gleich zu Beginn hellwach, konnte sich aber nicht absetzen, obwohl die Offensive um Spielmacher Knorr sofort Dampf machte. Die schnellen Isländer kamen aber immer wieder zu einfachen Toren.

Mitte der ersten Halbzeit zog das DHB-Team, in dem Wolff einmal mehr ein starker Rückhalt war, beim 14:9 (21.) dann auf fünf Tore davon. Kurz vor der Pause parierte der 31-Jährige noch einen Siebenmeter, sodass die Gastgeber das komfortable Polster in die Kabine mitnahmen.

Wolff gibt der Abwehr Sicherheit

Nach dem Wechsel rückte Joel Birlehm für Wolff zwischen die Pfosten. Auch sonst nahm Gíslason einige personelle Wechsel vor. Und wieder ging der Rhythmus verloren. Beim 23:22 (39.) war der Vorsprung fast verspielt, was den Bundestrainer zu einer frühen Auszeit veranlasste. Kurz darauf fiel trotzdem der Ausgleich.

Nun war es ein Duell auf Augenhöhe, in dem Wolff zwischen die Pfosten zurückkehrte und der Abwehr wieder mehr Sicherheit gab. Das zahlte sich am Ende aus, denn in der Schlussphase behielten seine Vorderleute die Nerven und brachten den Sieg nach Hause.

Andreas Wolff war ein starker Rückhalt

Andreas Wolff war ein starker Rückhalt

Foto: IMAGO/Franziska Gora/Jan Huebner / IMAGO/Jan Huebner

Das deutsche Team setzt die Vorbereitung auf die am kommenden Mittwoch beginnende Endrunde in Polen und Schweden in Barsinghausen fort. Am Donnerstag fliegt der DHB-Tross dann nach Kattowitz, wo Asienmeister Katar, Serbien und Algerien die Vorrundengegner sind.

kjo/dpa
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.
Playlist
Speichern Sie Audioinhalte in Ihrer Playlist, um sie später zu hören oder offline abzuspielen. Zusätzlich können Sie Ihre Playlist über alle Geräte mit der SPIEGEL-App synchronisieren, auf denen Sie mit Ihrem Konto angemeldet sind.
Jetzt anmelden
Sie haben noch kein SPIEGEL-Konto? Jetzt registrieren
Merkliste
Speichern Sie Ihre Lieblingsartikel in der persönlichen Merkliste, um sie später zu lesen und einfach wiederzufinden.
Jetzt anmelden
Sie haben noch kein SPIEGEL-Konto? Jetzt registrieren