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Topquote im TV 7,6 Millionen sehen EM-Auftakt der deutschen Handballer

Der Traumstart der deutschen Handball-Nationalmannschaft beim EM-Eröffnungsspiel hat dem ZDF eine starke Einschaltquote beschert. Der Marktanteil war bei einer Zielgruppe besonders hoch.
EM-Auftakt der DHB-Auswahl: 27:14 gegen die Schweiz

EM-Auftakt der DHB-Auswahl: 27:14 gegen die Schweiz

Foto: Federico Gambarini / dpa

Deutschlands Handballer haben bei ihrem Traumstart in die Heim-EM ein Millionenpublikum vor den Fernsehgeräten begeistert. 7,6 Millionen Menschen verfolgten am Mittwochabend im ZDF den 27:14-Sieg der DHB-Auswahl gegen die Schweiz. Das bescherte dem Sender die Top-Einschaltquote des Tages und einen Marktanteil von 28,8 Prozent.

Der Anteil der jüngeren Zuschauer und Zuschauerinnen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren betrug 2,03 Millionen. Dies bedeutete einen Marktanteil von sogar 31,9 Prozent.

Höhere Einschaltquote als bei der WM 2023

Zum Vergleich: Das Aus der deutschen Handballer bei der WM 2023 im Viertelfinale gegen Frankreich hatten 7,49 Millionen Menschen gesehen, wie unter anderem die »Sport Bild « berichtete.

Die höchste jemals gemessene Einschaltquote bei einem Handballspiel im deutschen Fernsehen erreichte das WM-Finale 2007. Damals setze sich die DHB-Auswahl 29:24 gegen Polen durch. Die Partie verfolgten durchschnittlich 16,17 Millionen Zuschauer in der ARD . Das entsprach einem Marktanteil von 58,3 Prozent.

Weltrekord: 53.586 Zuschauerinnen und Zuschauer im Düsseldorfer Fußballstadion

Weltrekord: 53.586 Zuschauerinnen und Zuschauer im Düsseldorfer Fußballstadion

Foto: Tom Weller / dpa

Die deutschen Handballer spielten im Düsseldorfer Fußballstadion vor einer Weltrekordkulisse: 53.586 Zuschauerinnen und Zuschauer waren gekommen. Die Bestmarke für ein Handballspiel hielt zuvor ein anderes deutsches Fußballstadion – 44.189 Fans sahen am 6. September 2014 die Partie der Rhein-Neckar Löwen gegen den HSV Hamburg in Frankfurt.

Das zweite Vorrundenspiel in der Gruppe A bestreitet die DHB-Auswahl am Sonntag gegen Nordmazedonien in Berlin (20.30 Uhr, TV: ZDF), wo es zwei Tage später zum Abschluss der ersten Turnierphase zum Duell mit Rekordweltmeister Frankreich kommt.

wyn/dpa/sid