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»Ich kann da nicht auf Idealist machen«

SPIEGEL-Interview mit dem Stuttgarter Fußball-Nationalspieler Jürgen Klinsmann über seine Italien-Pläne
aus DER SPIEGEL 3/1989

SPIEGEL: Herr Klinsmann, sagt Ihnen der Name Helmut Thielicke etwas?

KLINSMANN: Nein.

SPIEGEL: Das war ein Theologe, der vor 28 Jahren in einem offenen Brief, quasi im Namen der deutschen Fußballfans, Uwe Seeler beschworen hat, nicht nach Italien zu gehen. Klingt das in Ihren Ohren völlig absurd, aus einer anderen Welt?

KLINSMANN: Wenn jemand kommt und mich drum bittet, hierzubleiben, dann hör' ich mir den ganz bestimmt an. Aber die Entscheidung, die ich Ende April oder Anfang Mai veröffentlichen werde, muß ich selber treffen.

SPIEGEL: Wovon hängt die Entscheidung ab?

KLINSMANN: Na ja, man versucht abzuwägen, was die Vor- und Nachteile sind bei einem solchen Transfer. Auf der einen Seite steht hier der VfB, ein Umfeld, das ich sehr gern hab', wo ich mich unheimlich wohl fühle.

SPIEGEL: Ein schwäbischer Bub, der nicht aus der Heimat weg will?

KLINSMANN: Ich glaube nicht, daß ich so extrem heimatverbunden bin. Ich bin unwahrscheinlich gern unterwegs, bin gern im Ausland, mach' gern Urlaub irgendwo anders. Nur in Geislingen, wo ich wohne, ist der einzige Ort, wo ich mich einigermaßen zurückziehen kann, wo ich meine Ruhe kriege, wo ich zu mir selber finden kann. Mit romantischen Dingen, denke ich, hat das nichts zu tun. Ich hab' ja sechs Jahre hier in Stuttgart gewohnt und bin dann vor fünf Jahren wieder zurück nach Geislingen, in meine gewohnte Umgebung.

SPIEGEL: Offenbar hat auch Italien seine Reize?

KLINSMANN: Ich hab' hier in Stuttgart jetzt die beste Basis für einen Leistungssportler. Ich fühle mich privat wohl, ich komme mit dem Verein, mit dem Trainer klar und war vor allem vergangenes Jahr sehr erfolgreich. Von daher müßte ich bleiben. Aber es gibt im Ausland halt andere Dinge, von denen ein unheimlicher Reiz ausgeht.

SPIEGEL: Geld?

KLINSMANN: Es ist klar, daß der VfB Stuttgart im finanziellen Bereich mit den italienischen Klubs nicht mithalten kann. Aber das Geld ist, auch wenn es alle glauben, nicht allein das Entscheidende.

SPIEGEL: Lassen Sie uns doch einen Moment darüber reden. Als Jahresgehalt wurde eine Zahl von 850 000 netto genannt. Derzeit, erzählt man sich, verdienen Sie etwa eine halbe Million brutto. Zusätzlich können Sie angeblich zwei Millionen Mark an der Ablöse verdienen.

KLINSMANN: Ich muß ganz klar sagen, daß das, was in »Sport-Bild« stand, wirklich frei erfunden ist.

SPIEGEL: Sie können es korrigieren.

KLINSMANN: Ich rede nicht öffentlich über Geld.

SPIEGEL: Ihr Vertrag läuft bis 1990. Wenn Sie vorher gehen, kriegt der VfB Stuttgart laut Vertrag vier Millionen Mark Ablöse und Sie bekommen alles, was darüber liegt. Wäre es angesichts der Regeln der Europäischen Fußball-Union nicht dumm, in diesem Jahr zu wechseln? Denn im nächsten Jahr, wenn Ihr Vertrag ausläuft, kriegt der VfB Stuttgart nach den Uefa-Bestimmungen nur zwei Millionen Schweizer Franken, und Sie könnten noch mehr kassieren . . .

KLINSMANN: . . . die Ablösesumme wird erhöht auf drei Millionen Schweizer Franken, also 3,6 Millionen Mark. Das ist also fast der Betrag, den der VfB in diesem Jahr bekommen würde.

SPIEGEL: Für Lothar Matthäus hat Inter Mailand im vorigen Jahr 7,5 Millionen bezahlt, davon 6,5 Millionen an seinen alten Verein Bayern München, eine Million an ihn. Ist es eine Prestige-Angelegenheit, den Vorgänger zu übertreffen?

KLINSMANN: Nee, das nun wirklich nicht. Bei soviel Geld ist es nicht mehr so wichtig, ob ich jetzt drei, vier oder sechs verdiene. Man muß sich doch fragen, was brauche ich eigentlich zum Leben. Obwohl ich natürlich auch kühl rechnen muß. Ich kann da nicht auf Idealist machen, und im Endeffekt laß' ich mich dann an der Nase herumführen. Das würde mich furchtbar ärgern. Aber irgendwo kommt mal der Punkt, wo das Geld nebensächlich wird. Ich wüßte heute nicht, was ich mit drei Millionen machen sollte, oder mit vier oder sechs.

SPIEGEL: Es gibt aber doch einen ganz wichtigen Unterschied. Ob man so viel Geld hat, daß man noch arbeiten muß, oder . . .

KLINSMANN: Wenn ich drei Millionen hab', muß ich nicht mehr arbeiten.

SPIEGEL: Wo ist die Grenze?

KLINSMANN: Wenn ich 15 000 oder 20 000 Mark monatlich ausgebe, dann brauche ich natürlich mehr Millionen. Aber ich habe einen Lebensstandard, der ähnlich ist wie bei Leuten in meinem Alter, die einen normalen Beruf ausüben.

SPIEGEL: Was heißt das?

KLINSMANN: Mit 2000 oder 3000 Mark im Monat komme ich auf jeden Fall hin. Ich habe im Prinzip alles, was ich zum Leben brauche. Ich habe eine Wohnung, ich habe ein Auto. Ich kann dreimal am Tag essen gehen, wenn ich will, auch fünfmal, aber soviel Hunger hab' ich nicht.

SPIEGEL: Die Insignien des Fußballprofis, Goldkette, Rolex und mindestens acht Zylinder . . .

KLINSMANN: . . . sind der Öffentlichkeit nicht auszureden. Leute, die mich länger kennen, wissen, daß ich ein Typ bin, der weiterlernen möchte. Für mich ist der Reiz riesig groß, in ein fremdes Land zu gehen, eine neue Sprache zu lernen und mich mit einer neuen Mentalität auseinandersetzen zu müssen. Das ist wirklich unabhängig davon, daß da wesentlich mehr Geld geboten wird als hier in Deutschland.

SPIEGEL: Mercedes ist nur ein paar Meter vom VfB-Klubhaus entfernt. Ein Firmensprecher bedauert zwar, daß Sie Golf fahren, aber ansonsten wären Sie ein idealer Werbeträger. Könnte da nicht zumindest die finanzielle Lücke zu Italien geschlossen werden? Ist darüber gesprochen worden?

KLINSMANN: Noch nicht, nein. Na gut, der Verein sucht jetzt in Gesprächen nach irgendwelchen Möglichkeiten. Aber, glauben Sie, es ist nicht nur der finanzielle Bereich, der eine Rolle spielt. Ich bin mit dem Geld zufrieden, was ich hier verdiene.

SPIEGEL: Was spricht eigentlich für Italien im Vergleich zu Spanien?

KLINSMANN: Na, der große Vorteil ist, es ist näher an Geislingen.

SPIEGEL: Und es gibt die bessere Fußballiga. Inter Mailands Trainer Giovanni Trapattoni sagt, Sie würden als Konterspieler gut in sein System passen. Sehen Sie das auch so?

KLINSMANN: Das kann ich ganz gut spielen.

SPIEGEL: Inwieweit gibt es denn Gespräche mit Inter Mailand?

KLINSMANN: Das Interesse gibt es schon seit letztem Jahr, als mich die Italiener nach der Europameisterschaft gefragt haben, wie's aussieht. Aber damals hätte der VfB die Transfersumme bestimmen können, und ich war damals auch nicht so weit, was das Persönliche anbetrifft. Ich laß' nicht von heute auf morgen alles fallen, was ich hier hab', Familie und Freunde. Das ist nicht meine Art.

SPIEGEL: Ihr Präsident, Gerhard Mayer-Vorfelder, sorgt sich, wenn Sie gehen, um die Bundesliga. Hier spielten bald nur noch fremdländische Stars aus Osteuropa statt blonder deutscher Recken.

KLINSMANN: In den letzten Jahren hatte der VfB die Karten in der Hand. Jetzt ist es umgedreht. Da versucht halt der MV auf anderem Wege, mich zu beeinflussen oder mir einen Ratschlag zu geben.

SPIEGEL: Oder die Sorge um seinen besten Stürmer paart sich mit deutscher Gesinnung.

KLINSMANN: Darauf bin ich noch gar nicht gekommen, daß das in Richtung Nationaldenken geht.

SPIEGEL: Bei Länderspielen singen alle ergriffen die Nationalhymne mit, Sie auch. Was geht da in Ihnen vor?

KLINSMANN: Ich sing' den Text, weil ich ihn als Bundeswehrsoldat gelernt hab', da hatte ich übrigens mit MV noch nichts zu tun. Ich mach' mir da auch nicht viel Gedanken darüber. Wenn ich da stehe und singe, geht es weniger um den Text. Das ist ein Feeling, da läuft es einem kalt den Buckel runter. Wenn man weiß, man spielt für sein Land, da hocken zig Millionen Leute jetzt vorm Fernseher und hoffen.

SPIEGEL: Sie sind während des Spiels ein auffallendes Emotionsbündel - im Torjubel oder im Ärger. Können Sie sich vorstellen, was mit Ihnen passiert, wenn im Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion 80 000 Italiener ihren blonden Helden feiern?

KLINSMANN: Das ist auch ein Reiz, der vom Ausland ausgeht. Ich spüre die einzelnen Zuschauer. Wir haben hier vielleicht zweimal in der Saison gegen Bayern und gegen Kickers Stuttgart im Lokalderby eine volle Hütte. Und es ist ein Riesenunterschied, ob man vor 20 000 oder 80 000 Leuten spielt.

SPIEGEL: Es ist das Spektakel, das Sie an Italien reizt?

KLINSMANN: Auch, ja.

SPIEGEL: Angesichts Ihrer Begeisterungsfähigkeit wundert es uns, daß Sie Ihre Verhandlungen ohne Manager führen.

KLINSMANN: Irgendwann wird mal der Punkt kommen, daß ein Dolmetscher hinzugezogen wird, ein Rechtsanwalt, ein Steuerberater und solche Leute. Für die ganze juristische Abwicklung eines Vertrages fehlt mir die Kompetenz. Aber ich werde mich ganz bestimmt nicht an einen Vermittler ranhängen.

SPIEGEL: Gibt es da nicht auch ganz seriöse?

KLINSMANN: Ich möchte gern das Risiko auf mich nehmen, richtige wie falsche Entscheidungen selbst zu treffen. Ich werde noch viele Fehler machen. Vielleicht mache ich auch jetzt einen Fehler. Nur muß ich es dann selbst vor mir verantworten und versuchen, daraus zu lernen. Wenn ich es irgendeinem Manager in die Hand gebe, und letztendlich wird es ein Flop, er hat Mist gebaut: Das wäre für mich das schrecklichste Gefühl überhaupt. Wenn jemand anderes für mich Verantwortung übernimmt, das macht mich rasend, das Gefühl.

SPIEGEL: Bis auf Schnellinger, Szymaniak, Brülls und Haller, die vor Einführung der Bundesliga nach Italien gegangen sind, sind alle deutschen Spieler jenseits der Alpen schlechter geworden - bis auf die Ausnahme Briegel. Es wird offenbar anders trainiert, vielleicht weniger, als Sie es gewohnt sind. Beeinträchtigt das Ihre Entscheidung?

KLINSMANN: Da muß ich widersprechen. Wenn ich mich in der Nationalmannschaft umhöre, wird in Italien genauso trainiert wie bei uns auch.

SPIEGEL: Waren Ihre Vorgänger vielleicht aus dem besten Alter schon heraus?

KLINSMANN: Wenn man einen solchen Sprung macht, dann muß die physische Voraussetzung 100prozentig da sein. Deswegen muß ich jetzt oder vielleicht nächstes Jahr gehen, mit 25, 26 Jahren und nicht mehr mit 28, 29. Ich habe eine Spielweise, die unheimlich viel mit dem Läuferischen zu tun hat, und da weiß man nicht, wie lange das der Körper mitmacht.

SPIEGEL: Ein kleiner Absacker a la Rummenigge in der Schweiz, kurz vor dem fußballerischen Ruhestand, kommt für Sie nicht in Frage?

KLINSMANN: Ich kann's mir momentan nicht vorstellen. Aber das ist ähnlich, wie wenn Leute mich fragen: Warum fährst du keinen Mercedes? Dann sage ich, mir reicht der Golf, und im gleichen Atemzug, wer weiß, vielleicht fahre ich in ein paar Jahren einen Mercedes.

SPIEGEL: Das sind ja doch die ersten zarten Ansätze in Richtung PR-Abteilung von Daimler-Benz.

KLINSMANN: Ich werde dauernd in das Schema vom vorbildlichen, bescheidenen jungen Mann gepreßt. Aber das stimmt nicht. Wenn ein Kumpel von mir mit einem Porsche vorfährt, dann bestaune ich dessen Auto und sage, Mensch, das ist ein prima Auto. Aber deswegen brauche ich doch nicht meinen Golf abzuschaffen.

SPIEGEL: Man mag kaum glauben, daß Sie in der letzten Saison mal einen Gegner, den Dortmunder Helmer, geohrfeigt haben. Warum?

KLINSMANN: Weil ich sauer war. Ich war voll in Rage, und dann passiert es halt. Der hatte mich davor schon innerhalb von fünf Minuten mehrere Male gefoult, und ich spiele ihm den Ball durch die Beine, und er klammert sich fest, und dann geht einem halt irgendwann der Gaul durch. Heute sag' ich, gar nicht schlecht, da haben die Leute nämlich endlich mal gesehen, daß ich nicht immer alles richtig mache.

SPIEGEL: Sie sind in vielfältiger Weise engagiert, bei Greenpeace zum Beispiel, Sie kümmern sich um die Resozialisierung von Strafgefangenen. Kürzlich gab es eine Schlagzeile: »Klinsmann kämpft für Mörder«.

KLINSMANN: Darüber war ich tief bestürzt. Es ist frei erfunden, daß ich eine Unterschriftenaktion oder Ähnliches gestartet hätte, um dem Betreffenden zu helfen.

SPIEGEL: Sie besuchen häufiger Strafanstalten. Wieso interessiert Sie das Schicksal der Häftlinge?

KLINSMANN: Ich bin einmal gefragt worden, ob ich mich an einer Diskussionsrunde beteiligen würde, so fing es an. Dann habe ich in einer Jugendstrafvollzugsanstalt ein Training durchgeführt, das hat mir Spaß gemacht und den Jungs auch, und irgendwie hat mich das ein bißchen weitergebracht. Es hat mich nachdenklich gemacht.

SPIEGEL: Reden Fußballprofis eigentlich untereinander über aktuelle politische Themen?

KLINSMANN: Wir reden über alles und nicht nur übers Geld, wie die Journalisten uns das gern unterstellen. Beim VfB Stuttgart gibt es Spieler, die neben ihrem Beruf als Fußballprofi noch ein Studium absolvieren. Von Karl Allgöwer ist bekannt, daß er sich Gedanken macht, über den Sport hinaus. Wir Fußballer sind nicht so dumm, wie wir oft dargestellt werden.

SPIEGEL: Von Bremens Trainer Otto Rehhagel stammt die Bemerkung: »Die Spieler stehen in der Öffentlichkeit wie Schauspieler, nur haben die ihren Text gelernt.« Fühlen Sie sich überfordert, wenn Sie beinahe täglich um Statements zu irgendwelchen Ereignissen gebeten werden?

KLINSMANN: Wenn ich keinen klaren Gedanken fassen kann, nach einem Spiel so richtig ausgelaugt bin, mache ich keine Interviews. Ich will keinen Blödsinn daherreden und den anderntags noch in der Zeitung lesen müssen.

SPIEGEL: Über Sie stehen in den Zeitungen oft so schöne Dinge wie: Sie seien ein »Star ohne Allüren«, ein »Sauber- und Strahlemann«, »sympathisch, intelligent, spektakulär«. Fühlen Sie sich treffend beschrieben?

KLINSMANN: Ganz gewiß ist das zu dick aufgetragen. Außerdem ist es mir tausendmal wichtiger, was meine Freunde in meinem Heimatort Geislingen über mich denken, als das, was die Journalisten über mich schreiben.

SPIEGEL: Vor denen schotten Sie Ihr Privatleben hermetisch ab. Einem Photographen haben Sie die Freundschaft gekündigt, weil ein Photo von ihm veröffentlicht wurde, das Sie mit Ihrer Freundin zeigt.

KLINSMANN: Die Öffentlichkeit hat kein Recht auf mein Privatleben, in keiner Weise.

SPIEGEL: Sie sind zum Fußball-Darling der Nation aufgestiegen, natürlich interessieren sich die Leute dafür, wie und mit wem Sie leben.

KLINSMANN: Wenn man mir mein Privatleben wegnimmt, dann geht nichts mehr, dann verliere ich den Spaß an meinem Beruf. Ich will meine Wohnung nicht in der Zeitung sehen und meine Freundin auch nicht. Meine private Sphäre gehört mir ganz allein.

SPIEGEL: Das werden die Italiener nicht gern hören - mit ihren drei täglich erscheinenden Sportzeitungen, die nicht zuletzt von Storys über den privaten Bereich der Fußball-Helden leben.

KLINSMANN: Mir ist bewußt, daß in dieser Beziehung der Druck auf mich größer werden wird, wenn ich nach Italien gehe. Aber ich werde meine Privatsphäre verteidigen, das können Sie mir glauben.

SPIEGEL: Für Ihre Werbepartner sind Sie interessanter, je mehr Sie in der Öffentlichkeit stehen.

KLINSMANN: Ich mache Reklame für Überkinger Mineralwasser, die Landesgirokasse und wahrscheinlich bald für die Württembergische Versicherung. Wasser trinke ich jeden Tag, zur Bank gehe ich regelmäßig, und eine Versicherung brauche ich auch. Die Dinge, für die ich werbe, passen zu meinem Leben.

SPIEGEL: Elektrolyte, also Sportlergetränke, offenbar nicht. Sie haben es unlängst abgelehnt, für ein entsprechendes Produkt zu werben.

KLINSMANN: Ich habe das Zeug meinem Arzt gezeigt, und der hat gesagt, es wäre nicht so toll. Also habe ich es seinlassen.

Jürgen Klinsmann *

war 1988 »Fußballer des Jahres« und erfolgreichster Torschütze in der deutschen Bundesliga. Der Mittelstürmer des VfB Stuttgart, der im Juli 25 Jahre alt wird, erhielt nach der Mittleren Reife bereits als 17jähriger einen Profi-Vertrag in der Zweiten Bundesliga bei den Stuttgarter Kickers. Neben dem Fußball absolvierte er eine Lehre in der Bäckerei seines Vaters. Seit der Europameisterschaft in der Bundesrepublik versuchen Vereine aus Spanien und Italien, den Schwaben zu engagieren.

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