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Ion Tiriac und Boris Becker

aus DER SPIEGEL 21/1995

stehen für den Urknall des deutschen Profitennis in den achtziger Jahren. Bei der Vermarktung von Beckers Siegen stieß Manager Tiriac in neue Dimensionen vor. Auch der Deutsche Tennis Bund (DTB) engagierte den wegen seiner hohen Provisionsforderungen umstrittenen Rumänen als Organisator der Davis-Cup-Heimspiele. 1993 verlor Tiriac beide Partner: Becker vertraute sich dem Münchner Medien-Anwalt Axel Meyer-Wölden an, der DTB richtete seine Davis-Cup-Matches mit mäßigem Erfolg in Eigenregie aus. Tiriac, 56, der selbst 43mal für Rumänien im Davis-Cup spielte, betreut als Manager noch den Kroaten Goran Ivanisevic und die Karlsdorferin Anke Huber, vermarktet das Tennisturnier in Rom und ist Chef des Stuttgarter Hallenturniers. Zu seinen Geschäften in der Heimat zählen eine eigene Bank, eine Versicherung und die Generalvertretung für Mercedes-Benz.

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