Als erster Mensch Jonas Deichmann schafft Triathlon um die Welt

Nach einer Strecke von insgesamt 120 Ironmen und 430 Tagen ist Jonas Deichmann wieder in München angekommen. Der Abenteurer hat geschafft, was vor ihm noch keinem gelang: einen Triathlon um die Welt.
Jonas Deichmann

Jonas Deichmann

Foto: Karl-Josef Hildenbrand / dpa

Abenteurer Jonas Deichmann hat als erster Mensch einen Triathlon um die Welt geschafft. Der 34-Jährige kam am Nachmittag nach insgesamt 120 Ironmen und 430 Tagen wieder am Odeonsplatz in München an. Insgesamt legte er ohne externe Unterstützung eine Distanz von 450 Kilometern im Schwimmen, 21.000 Kilometern im Radfahren und 5060 Kilometern im Laufen zurück und knackte damit den Rekord für den historisch längsten Triathlon deutlich – zumindest nach eigenen Angaben.

»Es ist vieles anders gelaufen, als ich es mir vorgestellt habe«, sagte Deichmann: »Ich musste wegen der Corona-Einschränkungen meine Route oft ändern, der beste Plan hat in der Praxis oft nicht funktioniert. Aber im Großen und Ganzen ging es einmal um die Welt. Es war ein richtig tolles Abenteuer, ich habe es geschafft. Es war eine super Zeit.«

Gestartet war der Extremsportler im September 2020 in München und fuhr erst mit dem Fahrrad an die Adria. Dort schwamm er 450 Kilometer in 54 Tagen und stellte den Rekord für die längste Schwimmstrecke ohne Begleitboot auf. In seiner Spezialdisziplin auf dem Fahrrad wurde er dann mehrfach von Grenzschließungen ausgebremst, musste letztlich eine Alternativroute durch das zu dieser Zeit bis zu minus 40 Grad kalte Sibirien bis nach Nowosibirsk wählen.

Von dort flog er statt in die für Ausländer gesperrte USA nach Mexiko, wo er an 117 Tagen insgesamt 120 Marathondistanzen zurücklegte. Nach einem Flug von Cancun nach Lissabon führte ihn der letzte Teil der Radstrecke innerhalb von vier Wochen zurück nach München.

ara/sid
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