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Bayern-Boss Rummenigge über Trainer Kovač "Ich wollte ihm nicht wehtun"

Bayern München ist sieben Mal in Folge Meister geworden. Karl-Heinz Rummenigge über langweiligen Wettbewerb, die Zukunft der Champions League und den Druck auf Trainer Kovač.
aus DER SPIEGEL 23/2019
Foto: FOX-IMAGES / DDP

Karl-Heinz Rummenigge, 63, ist seit 2002 Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG. Zwischen 2008 und 2017 war er zudem Vorsitzender der European Club Association (ECA), einer Interessenvertretung europäischer Fußballvereine. Der gebürtige Westfale war von 1974 bis 1989 Fußballprofi und spielte unter anderem in München und Mailand, er bestritt 95 Länderspiele für Deutschland.


SPIEGEL: Herr Rummenigge, wie werden Sie das Finale der Champions League an diesem Samstagabend erleben?

Rummenigge: Das Spiel erzeugt Wehmut in mir. Wir waren ja auch schon ein paarmal im Finale, das waren immer wirklich großartige Erlebnisse. Wenn ich das Spiel nur als Fan verfolge, fehlt mir die Nervosität und das Mitfiebern. Und ich ärgere mich bis heute, dass wir dieses Jahr so früh ausgeschieden sind.

SPIEGEL: Vier englische Teams stehen in den beiden Endspielen der Europapokale. Ist die Übermacht der Premier League noch zu brechen?

Rummenigge: Natürlich bekommen die Engländer wahnsinnig viel Geld aus den TV-Verträgen, diese Schere wird in naher Zukunft nicht zu schließen sein. Aber man muss auch anerkennen, dass sie einen wirklich guten Job machen. Sie haben sich die besten Trainer und Manager der Welt geholt, dazu großartige Spieler, und nun auch die Nachwuchsausbildung neu strukturiert. Sie sind mittlerweile der Maßstab.

SPIEGEL: Beim FC Liverpool sorgt Jürgen Klopp für Furore. Uli Hoeneß hat einmal verraten, dass er Klopp 2008 fast verpflichtet hätte, sich dann aber für Jürgen Klinsmann entschieden hat. Trauern Sie Klopp hinterher?

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