Lombardei-Rundfahrt Radsport-Supertalent Evenepoel stürzt Brücke hinunter

Im Radsport ist es wieder zu einem schweren Sturz gekommen. Remco Evenepoel stürzte bei der Lombardei-Rundfahrt eine Brücke hinunter. Dabei zog er sich einen Beckenbruch und eine Lungenquetschung zu.
Remco Evenepoel liegt verletzt auf dem Boden, er stürzte einen Abhang hinunter

Remco Evenepoel liegt verletzt auf dem Boden, er stürzte einen Abhang hinunter

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Fabio Ferrari / AP

Der belgische Radprofi Remco Evenepoel ist bei der Lombardei-Rundfahrt schwer gestürzt. Der 20-Jährige kollidierte bei einer Abfahrt mit einer Brückenbegrenzung, überschlug sich und fiel einen Abhang hinunter. Auf Fotos ist zu sehen, wie Evenepoels auf einer Trage fixiert abtransportiert wurde.

Sein Team Deceuninck-Quick-Step hatte zunächst getwittert, dass er bei Bewusstsein sei und im Krankenhaus von Ärzten betreut werde. Am Abend teilte das Team zudem mit, dass sich Evenepoel einen Bruch des Beckens sowie eine Quetschung der Lunge zugezogen habe. Wie lange er ausfällt, blieb zunächst offen. Bis Sonntag werde Evenepoel im Krankenhaus bleiben.

In Belgien gilt Eveneopol als Wunderkind und wird bereits mit der Radsport-Ikone Eddy Merckx verglichen. Zuletzt gewann er die Polen-Rundfahrt.

Für das Team Deceuninck-Quick-Step ist es der nächste schwere Unfall eines seiner Fahrer in kürzester Zeit. Auf der ersten Etappe in Polen war Evenpoels Teamkollege Fabio Jakobsen so schwer gestürzt, dass er lebensgefährliche Verletzungen davontrug. Auf der letzten Etappe der Polen-Rundfahrt hielt Evenepoel die Startnummer Jakobsens in die Luft, während er über die Ziellinie fuhr.

Schachmann kollidiert mit Auto

Auch der deutsche Radprofi Maximilian Schachmann war bei der Lombardei-Rundfahrt in einen Unfall verwickelt. Wie auf Videoaufnahmen zu sehen ist, kollidierte er offenbar mit einem Privatauto.

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Die Fahrerin des SUV bog in eine Straße ein, als sie Schachmanns Weg kreuzte. Der 26-Jährige vom Team Bora-hansgrohe konnte zunächst weiterfahren und erreichte das Ziel. Mittlerweile steht allerdings fest, dass sich Schachmann bei der Kollision das Schlüsselbein gebrochen hat und längere Zeit ausfallen wird. Als bester Deutscher belegte er bei der Rundfahrt mit 4:31 Minuten Rückstand den siebten Rang. Der Däne Jakob Fuglsang (Astana) holte den Sieg.

hba/dpa/sid
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