MMA-Star Conor McGregor Aller guten Rücktritte sind drei

Sein letzter Kampf endete nach 40 Sekunden. Fünf Monate später hat MMA-Star Conor McGregor seine Karriere via Twitter für beendet erklärt. Zum dritten Mal in vier Jahren.
Conor McGregor nach seinem letzten Kampf

Conor McGregor nach seinem letzten Kampf

Foto: Mike Blake/ REUTERS

2016, 2019, 2020: Was im Sport vielleicht nach einer Auflistung von WM-Titeln klingt, steht im Falle von Kampfsport-Star Conor McGregor für seine bisherigen Rücktrittsankündigungen. Am Sonntag twitterte der 31 Jahre alte Mixed-Martial-Arts-Kämpfer, dass er entschieden habe, sich vom Kampfsport zurückzuziehen. "Was für ein Ritt", schrieb er.

Empfohlener externer Inhalt
An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.
Externer Inhalt

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

McGregor, der vor zwei Jahren einen aufsehenerregenden Showkampf gegen den früheren Boxweltmeister Floyd Mayweather verloren hatte, war bereits im April 2016 und im März 2019 zurückgetreten, aber auch immer wieder zurückgekehrt. Erst im Januar hatte der ehemalige Weltmeister den Amerikaner Donald Cerrone in Las Vegas nach 40 Sekunden bezwungen. Es war sein erster Sieg seit November 2016.

McGregor ist ein Superstar seines Sports. 2016 hatte er es als erster UFC-Kämpfer geschafft, zwei Gürtel der Ultimate Fighting Championship (UFC) gleichzeitig zu besitzen. Auch außerhalb des Käfigs fiel der exzentrische Sportler auf. 2018 hatte er mit anderen Männern in New York einen Bus angegriffen, in dem sein späterer Kontrahent Khabib Nurmagomedov saß. Dabei warf McGregor sogar eine Sackkarre durch eine Seitenscheibe. McGregor war daraufhin festgenommen worden, der spätere Kampfabend endete in einer Massenschlägerei. 2019 bekam er Probleme mit der Justiz, weil er das Handy eines Fans zerstört hatte.

sak/sid/dpa
Mehr lesen über