NFL-Star Brady gewinnt bei emotionaler Rückkehr gegen Patriots – mit NFL-Rekord

Erst Applaus, dann Pfiffe und Buhrufe gab es für Quarterback-Superstar Tom Brady bei seiner Rückkehr zu den New England Patriots. Der 44-Jährige zeigte eine unauffällige Partie, holte sich aber beim Sieg der Bucs eine neue Ligabestleistung.
Tom Brady bei der Rückkehr zu den Patriots

Tom Brady bei der Rückkehr zu den Patriots

Foto: Steven Senne / AP

Mit einem weiteren Rekord hat Quarterback-Superstar Tom Brady das erste Duell mit seinem ehemaligen Team gewonnen. Der siebenmalige Super-Bowl-Champion führte die Tampa Bay Buccaneers zu einem 19:17 bei den New England Patriots. Für die Pats hatte Brady 20 Jahre lang gespielt und mit ihnen sechs seiner sieben Titel in der National Football League (NFL) geholt. Vor 18 Monaten hatte er den Klub verlassen. »Ich werde nicht weinen. Das habe ich alles schon hinter mir«, sagte Brady im Interview des TV-Senders NBC nach der Partie.

Brady holt sich den Rekord

Ein Touchdown-Pass gelang dem 44 Jahre alten Ausnahmespieler gegen sein ehemaliges Team um den Stuttgarter Jakob Johnson zwar nicht. Allerdings ist Brady nun der Quarterback mit den meisten Pass-Yards in der Geschichte der NFL. Schon in der ersten Halbzeit überholte er Drew Brees, der in seiner Karriere 80.358 Yards geschafft hatte. »Nichts in diesem Sport kann erreicht werden ohne tolle Mitspieler und Trainer«, sagte Brady.

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55 Sekunden vor dem Ende ging ein Field-Goal-Versuch der Patriots aus 56 Yards Entfernung an den Pfosten und der Sieg der Buccaneers war besiegelt. Der erst 23 Jahre alte Patriots-Quarterback Mac Jones hatte zuvor mit seiner Leistung beeindruckt und zwei Touchdown-Pässe erzielt. Zahlreiche Patriots-Profis und -Betreuer kamen nach der Partie zu Brady und klatschten ab oder umarmten ihn. Auch Patriots-Trainer Bill Belichick gratulierte ihm kurz.

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Für Bradys Kumpel Rob Gronkowski, der mit den Patriots drei Super Bowls gewonnen hatte und nun ebenfalls für die Buccaneers spielt, fiel die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte dagegen aus. Er war wegen gebrochener Rippen gar nicht erst mitgereist.

Brady wurde von den Fans beim Warmmachen mit Applaus begrüßt. »Das war cool. Das war 20 Jahre lang mein Zuhause, meine Kinder sind hier geboren«, sagte Brady. Während der Partie aber buhten und pfiffen die Leute auf den Rängen des Gillette-Stadions, wann immer er am Ball war.

mfu/dpa