Olympische Spiele in Tokio Vier russische Athleten erhalten neutrales Startrecht

Russlands Leichtathletikverband ist seit 2015 wegen Dopings suspendiert. In Tokio dürfen aber bis zu zehn Sportler und Sportlerinnen unter neutralem Status antreten, vier Namen wurden nun bekannt gegeben.
Bis die russische Flagge bei Olympischen Spielen wieder wehen darf, wird es wohl noch dauern

Bis die russische Flagge bei Olympischen Spielen wieder wehen darf, wird es wohl noch dauern

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Hannibal Hanschke / dpa

Der Leichtathletik-Weltverband World Athletics (WA) hat den ersten vier russischen Leichtathletinnen und -athleten nach der Wiederaufnahme des Programms ein Startrecht mit neutralem Status für die Olympiasaison erteilt. Wie WA am Freitag mitteilte, dürfen die dreimalige Hochsprung-Weltmeisterin Marija Lassizkene, Stabhochsprung-Weltmeisterin Anschelika Sidorowa, der Hochsprung-WM-Dritte Ilja Iwanjuk und Stabhochspringerin Axana Gataullina künftig wieder bei internationalen Wettkämpfen antreten.

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WA hatte Sportlerinnen und Sportlern aus dem seit 2015 suspendierten russischen Verband RUSAF im März wieder die Möglichkeit zugestanden, ein neutrales Startrecht zu beantragen. Das sogenannte ANA-Programm war zuvor ausgesetzt worden, nachdem die RUSAF Verpflichtungen zur Wiedereingliederung nicht nachgekommen war und neue Verfehlungen bekannt geworden waren.

Die WA-Taskforce konnte zuletzt aber Bemühungen von russischer Seite beobachten und kehrte zur Regelung zurück, dass vorerst bis zu zehn Russen und Russinnen unter neutralem Status bei den Olympischen Spielen in Tokio und weiteren Meetings starten dürfen. Wann Russland wieder unter eigener Flagge antreten darf, ist offen.

svs/sid
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