Paralympicssieger Rehm Prothesen für alle!

Zum dritten Mal hat Weitspringer Markus Rehm bei den Paralympics Gold gewonnen. Das liegt auch am Zugang zu guter Ausrüstung. Mit einer Tauschbörse will er Prothesen besser verfügbar machen. Doch es gibt Widerstand.
Aus Tokio berichtet Felix Lill
Markus Rehm nach seinem Sieg beim Weitsprung in der Kategorie T64: »Ich wünsche mir, dass es noch viel mehr Athleten gibt, die mit mir um diesen Platz kämpfen«

Markus Rehm nach seinem Sieg beim Weitsprung in der Kategorie T64: »Ich wünsche mir, dass es noch viel mehr Athleten gibt, die mit mir um diesen Platz kämpfen«

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ATHIT PERAWONGMETHA / REUTERS

Rehm bei einem seiner Sprünge während des Weitsprungwettbewerbs bei den Paralympics

Rehm bei einem seiner Sprünge während des Weitsprungwettbewerbs bei den Paralympics

Foto: ATHIT PERAWONGMETHA / REUTERS
»Rollstühle, Prothesen oder so etwas kann kaum jemand bezahlen. Ich glaube, auch deshalb verstecken sich Menschen mit einer Behinderung oft.«

Die ugandische Schwimmerin Husnah Kukundakwe

Rehm mit seiner Prothese: Seinen rechten Unterschenkel verlor er im Alter von 14 Jahren durch einen Wakeboardunfall

Rehm mit seiner Prothese: Seinen rechten Unterschenkel verlor er im Alter von 14 Jahren durch einen Wakeboardunfall

Foto: CHARLY TRIBALLEAU / AFP
Eine unregulierte Gebrauchsbörse wäre »vergleichbar mit einem unregulierten Verkauf von rezeptpflichtigen Medikamenten.«

Statement des deutschen Prothesenbauers Ottobock