Pferderennen Rachael Blackmore gewinnt als erste Frau das Grand National

Es gilt als eines der gefährlichsten Hindernisrennen der Welt. Nun hat mit Rachael Blackmore erstmals eine Frau das Grand National gewonnen. Laut einem Medienbericht starb beim Rennen erneut ein Pferd.
Rachael Blackmore hat Galoppsportgeschichte geschrieben

Rachael Blackmore hat Galoppsportgeschichte geschrieben

Foto: Alan Crowhurst / Getty Images

Rachael Blackmore hat als erste Frau das höchstdotierte Hindernisrennen Großbritanniens gewonnen. Auf ihrem Pferd Minella Times siegte die Jockette beim Grand National vor Balko Des Flos. Die 31 Jahre alte Irin war nach 30 Hindernissen und knapp sieben Kilometern auf der Strecke in Aintree bei Liverpool beim mit umgerechnet 860.000 Euro dotierten Rennen nicht zu schlagen.

»Ich fühle mich weder weiblich noch männlich gerade, ich fühle mich nicht einmal menschlich. Das ist einfach unglaublich«, sagte Blackmore nach ihrem Sieg.

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Die ersten beiden Pferde werden von Henry de Bromhead in Irland trainiert. »Rachael war brillant«, sagte er. Minella Times zog zwei Hindernisse vor dem Ziel in Front und gab den Vorteil bis zur Linie nicht mehr her.

Pferd stirbt laut Medienbericht

Wie der »Guardian«  berichtet, ist auch in diesem Jahr mindestens ein Pferd verstorben. Das von Luke Dempsey gerittene Long Mile sei verstorben. Mit Bryony Frost soll sich eine Jockette nach einem Sturz im Krankenhaus befinden.

Das Grand National gilt als eines der gefährlichsten Pferderennen der Welt und steht deswegen immer wieder in der Kritik. Aus Sicherheitsgründen ist die Teilnehmerzahl inzwischen auf 40 begrenzt.

1989 wurden die Hindernisse und der Kurs angepasst, nachdem ein Pferd vor laufenden Kameras eingeschläfert werden musste und ein weiteres beinahe im Wassergraben ertrunken wäre. Auch nach 1989 kam es immer wieder zu Todesfällen bei Pferden.

svs/Reuters/sid
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