Spanienrundfahrt Nach Massensturz müssen Favoriten ihre Siegträume begraben

Rigoberto Urán und Nicolas Roche hatten sich große Hoffnungen auf Topplätze bei der Spanienrundfahrt gemacht. Ein Massensturz hat das zunichte gemacht: Beide müssen auf der sechsten Etappe aufgeben.

Hier ist das Feld bei der 6. Vuelta-Etappe noch zusammen
JAVIER LIZON/EPA-EFE/REX

Hier ist das Feld bei der 6. Vuelta-Etappe noch zusammen


Geprägt von einem heftigen Massensturz hat Jesús Herrada die sechste Etappe der 74. Spanienrundfahrt gewonnen. Der 29-jährige Spanier siegte am Donnerstag nach 198,9 Kilometern von Mora de Rubielos nach Ares del Maestrat vor Mitausreißer Dylan Teuns aus Belgien, der damit das Rote Trikot des Gesamtersten vom Kolumbianer Miguel Ángel López übernahm. Die Favoriten hatten mit fast sechs Minuten Rückstand das Ziel erreicht.

Im Mittelpunkt der Etappe stand aber ein Massensturz gut 80 Kilometer vor dem Ziel. Dabei mussten auch der kolumbianische Sieganwärter Rigoberto Urán und der zuletzt im Gesamtklassement führende Ire Nicolas Roche vom deutschen Team Sunweb aufgeben.

Auch der viermalige Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin war involviert, konnte die Fahrt aber fortsetzen. Roche und Urán lagen vor der sechsten Etappe auf den Plätzen fünf und sechs mit gut einer Minute Rückstand auf López. Auch Uráns Teamkollege Hugh Carthy aus Großbritannien und Victor de la Parte aus Spanien mussten die Rundfahrt im Zuge des Massensturzes beenden.

Am Freitag wird die Vuelta mit der siebten Etappe über 182,4 Kilometer von Onda nach Mas de la Costa fortgesetzt. Dabei werden die Kletterspezialisten gefragt sein: am Ende der Etappe wartet ein Anstieg über 3,8 Kilometer mit durchschnittlich zehn Prozent Steigung.

aha/dpa



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