Radsport Konkurrent attackiert Walscheid nach Massensturz

Beim Münsterland-Giro hat Pascal Ackermann einen deutschen Erfolg verpasst. Der spannende Zielsprint wurde von einer Szene nach dem Rennen überschattet, als zwei Fahrer aneinander gerieten. Direkt vor einem Kamerateam.


Top-Sprinter Pascal Ackermann hat den Sieg beim Münsterland-Giro nur knapp verpasst. Der 25-Jährige musste sich nach 200 Kilometern von Emsdetten nach Münster im Zielsprint nur dem Kolumbianer Alvaro Hodeg geschlagen geben. Vorjahressieger Max Walscheid aus Neuwied rundete als Fünfter das starke deutsche Ergebnis ab, wurde nach dem Rennen aber von einem Konkurrenten attackiert.

Kurz vor dem Ziel kam es zu einem Massensturz, nachdem sich Walscheid und der Franzose Florian Sénéchal berührt hatten. Walscheid war nicht betroffen, Sénéchal ging dagegen zu Boden, einige andere Fahrer konnten nicht mehr ausweichen. Nach der Zieldurchfahrt schlug Sénéchal vor laufenden TV-Kameras Walscheid auf den Helm und musste von seinen Teamkollegen zurückgehalten werden.

"Ich weiß nicht, was los war", sagte Walscheid im WDR, nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt hatten. Von dem Sturz habe er nichts mitbekommen. Das Rennen insgesamt sei "extrem hart" gewesen, "das Wetter hat uns allen zugesetzt. Es war super kalt, ich habe extrem gefroren, das hat das Rennen noch viel härter gemacht."

hba/sid

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Prussia Culé 03.10.2019
1. Sturz war Sénéchals eigene Schuld
Man könnte bzw. sollte im Artikel noch erwähnen, dass der Sturz Sénéchals eigene Schuld war. Als Walscheid an Sénéchal vorbeiging, drehte sich der Quick-Step-Profi um, hielt so nicht ganz seine Fahrlinie und touchierte so Walscheids Hinterrad, wodurch er dann stürzte.
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