Weißer Geist, Schwarzer Körper Wie wir den Sport vom Rassismus befreien

Ein Essay von Philipp Awounou
Ein Essay von Philipp Awounou
Es hilft nicht, sich reflexhaft über Rassismus im Sport zu empören. Sinnvoller wäre ein Herantasten an die Ausprägungen und eine Überprüfung des eigenen Verhaltens.
Bayern-Profi Serge Gnabry trägt eine Armbinde mit der Aufschrift »Black Lives Matter«

Bayern-Profi Serge Gnabry trägt eine Armbinde mit der Aufschrift »Black Lives Matter«

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Matthias Hangst/ dpa

Die Pariser Starspieler Kylian Mbappé (l.) und Neymar vor dem nachgeholten Champions-League-Spiel gegen Istanbul. Die Partie war wegen rassistischer Äußerungen eines Schiedsrichters abgebrochen worden

Die Pariser Starspieler Kylian Mbappé (l.) und Neymar vor dem nachgeholten Champions-League-Spiel gegen Istanbul. Die Partie war wegen rassistischer Äußerungen eines Schiedsrichters abgebrochen worden

Foto: JB Autissier / imago images/PanoramiC
»Um rassistisch zu handeln, reicht es völlig aus, in einer Welt sozialisiert zu werden, die Menschen seit Jahrhunderten nach rassifizierten Merkmalen wertet. Das gilt für Weiße und Nicht-Weiße«
»Entwicklungen dieser Art stiften Hoffnung. Hoffnung auf einen stärker sensibilisierten, weniger ambivalenten Sport. Schließlich eignet er sich nicht nur zum Erhalt, sondern auch zum Bruch rassistischer Strukturen«
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