Als Zeichen der Solidarität Lewandowski will Ukraine-Armbinde bei WM in Katar tragen

Sie ist ein Geschenk der ukrainischen Fußballikone Andrij Schewtschenko, die blau-gelbe Kapitänsbinde. Polens Stürmerstar Robert Lewandowski will sie bei der Weltmeisterschaft in Katar tragen.
Stürmerlegenden unter sich: Andrij Schewtschenko (l.) und Robert Lewandowski

Stürmerlegenden unter sich: Andrij Schewtschenko (l.) und Robert Lewandowski

Foto: IMAGO/PIOTR KUCZA / IMAGO/Newspix

Mit einer blau-gelben Kapitänsbinde am Arm will Polens Stürmerstar Robert Lewandowski bei der Fußballweltmeisterschaft in Katar seine Solidarität mit der Ukraine zum Ausdruck bringen. Die Armbinde bekam der frühere Bayern-Profi bei einem Treffen im Nationalstadion in Warschau von der ukrainischen Fußballikone Andrij Schewtschenko überreicht.

»Danke dir, Andrij. Es war ein Vergnügen, dich zu treffen! Es wird mir eine Ehre sein, diese Kapitänsbinde in den Landesfarben der Ukraine bei der Weltmeisterschaft zu tragen«, schrieb der Profi des FC Barcelona auf Instagram und postete dazu ein Bild von sich und Schewtschenko. Schon Ende Februar trug der damalige Bayern-Kapitän im Bundesligaspiel gegen Eintracht Frankfurt eine Kapitänsbinde in den Farben Blau und Gelb.

Lewandowski, mittlerweile in Diensten des FC Barcelona, hatte seine Unterstützung mit der Ukraine, die sich seit dem 24. Februar gegen einen russischen Angriffskrieg wehrt, auch schon anders ausgedrückt: Der Torjäger und seine polnischen Nationalmannschafts-Kollegen hatten öffentlich erklärt, in den Play-offs zur WM am 24. März nicht wie angesetzt gegen Russland antreten zu wollen.

»Wir können nicht so tun, als sei nichts passiert«, hatte Lewandowski damals gesagt. Kurze Zeit später wurde die russische Nationalmannschaft von allen internationalen Wettbewerben des Weltverbandes FIFA ausgeschlossen. Unterdessen gab die europäische Fußball-Union Uefa bekannt, dass Russland nicht an der Auslosung der Qualifikation zur EM 2024 in Deutschland teilnehmen wird.

Polen spielt bei der WM vom 20. November bis 18. Dezember in der Gruppe C gegen Argentinien, Saudi-Arabien und Mexiko. Die Ukrainer konnten sich nicht qualifizieren.

dam/dpa/sid
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