Schach-WM Fünftes Remis – beide Spieler unzufrieden

Wenn Magnus Carlsen Schach spielt, ist er Favorit. Doch bei der WM klappt es gegen Jan Nepomniachtchi noch nicht mit dem ersten Sieg. Der Herausforderer spielte mit Weiß und war enttäuscht.
Magnus Carlsen

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ALI HAIDER / EPA

Die Titelverteidigung bleibt für Schachweltmeister Magnus Carlsen eine zähe Angelegenheit. Der Norweger musste sich gegen seinen russischen Herausforderer Jan Nepomniachtchi auch im fünften Duell in Dubai mit einem Remis begnügen. Nun steht der zweite Ruhetag der WM an, vor der sechsten Partie am Freitag steht es 2,5:2,5.

Nepomniachtchi ging mit Weiß in die Partie und setzte den Titelverteidiger früh unter Druck. Carlsen kam immer wieder lange ins Grübeln, zeigte sich mit seinem Spiel überhaupt nicht zufrieden. Letztlich verteidigte er sich aber doch mühelos. Im 43. Zug bewirkte der Russe mit einer dreifachen Stellungswiederholung das fünfte Remis, doch auch Nepomniachtchi war unzufrieden. »Natürlich bin ich enttäuscht«, sagte er nach der Partie.

Obwohl Nepomniachtchi in der Weltrangliste nur Platz fünf belegt, führte er vor WM-Beginn im direkten Vergleich mit Carlsen mit 4:1 Siegen bei sechs Remis. Der Weltmeister wartet somit immer noch auf seinen zweiten Karrieresieg gegen seinen Kontrahenten, den er schon seit Kindertagen kennt.

Es werden maximal 14 Partien gespielt, das Anfangsrecht wechselt nach jedem Match. Für einen Sieg gibt es einen Punkt, für ein Remis einen halben. Wer zuerst 7,5 Punkte erreicht hat, ist Weltmeister.

krä/sid
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