Britischer Abenteurer Mehr als 52 Stunden im Loch Ness – Extremschwimmer knackt Rekord

Einst umschwamm Ross Edgley Großbritannien, jetzt hielt er es mehr als zwei Tage im eiskalten Loch Ness aus. Allerdings: Die Dankesgrüße danach musste er aus dem Krankenhaus an seine Unterstützer senden.
Ross Edgley schwamm etwa 79 Kilometer

Ross Edgley schwamm etwa 79 Kilometer

Foto: Jonty Storey / dpa

Mehr als zwei Tage lang ist der britische Extremsportler Ross Edgley durch den Loch Ness geschwommen. Mit 52 Stunden und 39 Minuten, in denen er weder an Land ging, noch sich an einem Boot festhielt, brach der 36-Jährige den Rekord für das längste Freiwasserschwimmen in dem berühmten schottischen See, wie die Nachrichtenagentur PA in der Nacht zum Samstag meldete.

Edgley legte schätzungsweise 79 Kilometer zurück – trotz teils heftigen Regens und Winds sowie Temperaturen von nur fünf Grad Celsius. Am Freitagnachmittag ging er in Fort Augustus an Land. Nach dem Schwimmrekord veröffentlichte der Abenteurer auf der Plattform Instagram ein Bild von sich im Krankenhaus, in einem Bett liegend. »Wie ihr wahrscheinlich erkennen könnt, ist das Schwimmen nicht ganz nach Plan gelaufen«, schrieb Edgley dazu. Mehr Details nennt er nicht.

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Edgley wollte mit seinem Extremschwimmen auch das Bewusstsein für Seetangwälder in Schottland schärfen. »Es war sowohl physisch als auch mental eine der größten Herausforderungen meiner Karriere«, sagte er.

Bekannt geworden war der Ausdauersportler, als er 2018 in 157 Tagen um Großbritannien herum schwamm.

kjo/dpa
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