Schwimm-EM in Italien Freiwasserrennen wegen zu hoher Wellen abgebrochen

Bei der Schwimm-EM in Rom musste das Freiwasserrennen über 25 Kilometer abgebrochen werden – der Wellengang war zu stark. Das Teilnehmerfeld war da bereits vier Stunden geschwommen.
Die deutsche Freiwasser-Schwimmerin Elea Linka kehrt an den Strand von Ostia zurück

Die deutsche Freiwasser-Schwimmerin Elea Linka kehrt an den Strand von Ostia zurück

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VINCENZO PINTO / AFP

Die Freiwasserrennen der Frauen und Männer bei den Europameisterschaften in Italien über 25 Kilometer sind wegen schlechter äußerer Bedingungen mit hohen Wellen vorzeitig abgebrochen worden. Das Rennen war gegen 13 Uhr in der Mittagshitze gestartet worden. Nach rund vier Stunden kamen die Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem Meer im römischen Vorort Lido di Ostia.

Eine offizielle Wertung des Rennens lag zunächst nicht vor. Unter den verbliebenen acht Frauen und 13 Männern waren aus dem deutschen Team Elea Linka, Andreas Waschburger und Ben Langner dabei.

Am Donnerstag und Freitag hatten wegen ungünstiger Wetterbedingungen keine Rennen stattgefunden. Alle ursprünglich auf vier Tage verteilten Wettbewerbe waren auf Samstag und Sonntag verschoben worden.

Am Samstagvormittag hatte bei ruhigeren Verhältnissen das Rennen über 5 Kilometer stattgefunden. Leonie Beck als Fünfte im Frauenrennen und Oliver Klemet auf dem gleichen Rang bei den Männern waren die Besten aus dem deutschen Team. Der Italiener Gregorio Paltrinieri siegte bei den Männern. Bei den Frauen gewann die Niederländerin Sharon van Rouwendaal.

Am Sonntag stehen noch die olympischen 10 Kilometer (10 Uhr) und die gemischte Staffel (16 Uhr) auf dem Programm.

mvg/sid
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