Snooker-WM Trump ist schon gescheitert

Der Titelverteidigerfluch im Snooker hat wieder zugeschlagen: Auch Weltmeister Judd Trump konnte die Regel nicht brechen und schied aus. Snooker-Superstar Ronnie O'Sullivan entging diesem Schicksal knapp.
Judd Trump war im Vorjahr noch der große Sieger

Judd Trump war im Vorjahr noch der große Sieger

Foto: Richard Sellers/ AP

Titelverteidiger Judd Trump ist im Viertelfinale der Snooker-WM in Sheffield überraschend gescheitert. Der englische Weltranglistenerste musste sich seinem Landsmann Kyren Wilson 9:13 geschlagen geben. Damit schlug erneut der "Crucible-Theatre-Fluch" zu: Noch nie hat ein Spieler im Jahr nach seinem ersten WM-Triumph den Titel erfolgreich verteidigt.

Der 30-jährige Trump ging nach einem schwachen Auftritt tags zuvor mit einem 6:10-Rückstand in den zweiten Teil der Partie. Dort gelang ihm jedoch nicht das erhoffte Comeback, Wilson zog zum zweiten Mal nach 2018 in ein WM-Halbfinale ein.

Die englische Snooker-Ikone Ronnie O'Sullivan entkam dagegen mit viel Mühe dem Aus. Der fünfmalige Weltmeister lag gegen den Waliser Mark Williams bereits 2:7 und 9:10 zurück, gewann aber noch mit 13:10 und trifft nun auf seinen Landsmann Mark Selby.

aha/dpa

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