100. Tour de France Die große "Tortour" durch Frankreich

Die 100. Tour de France neigt sich ihrem Ende entgegen. Auch in diesem Jahr hatte die Große Schleife wieder einiges zu bieten. Deutsche Sprinter siegten in Serie, ein Brite wurde mit Urin attackiert und etliche Fahrer litten unter ihrem Sturzpech. Die besten Bilder der Tour de France.

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Hamburg - Bei der 100. Ausgabe der Tour de France ist der Sieg von Christopher Froome vor der Jubelfahrt nach Paris nur noch Formsache. Der Sky-Profi hat bei der Rundfahrt durch Frankreich fast keine Schwächen gezeigt - bis auf den Schlussanstieg in den Serpentinen von L'Alpe d'Huez. Da litt der Brite unter einem Hungerast.

Zu den großen Verlieren der Rundfahrt gehört dagegen Alberto Contador. Als Nummer zwei im Peloton kämpfte der Sieger von 2007 und 2009 lange gegen Froome. Dann verlor der Spanier nach einer Schwäche auf der vorletzten Etappe auch noch den sicher geglaubten Platz auf dem Podium.

Auch Tony Martin hatte sich seine Tour anders vorgestellt. Der deutsche Zeitfahrspezialist stürzte gleich auf der ersten Etappe - genau wie im letzten Jahr. Dafür gewann er in seiner Paradedisziplin auf der elften Etappe vor Christopher Froome.

Auch abseits des Sport hatte die Tour viel zu bieten: Deutsche Sprinter siegten in Serie. Ein Brite wurde von Zuschauern mit Urin bespritzt. Und ein deutsches Radsport-Urgestein wird wohl zum letzten Mal dabei gewesen sein. Sehen Sie hier die besten Bilder der großen Schleife durch Frankreich.



insgesamt 4 Beiträge
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ausmisten 21.07.2013
1. tortour?
so wie die fahrer gedopt sind bei dieser pharma WM , spueren die warscheinlich nicht mehr viel. eines der unwuerdigsten spektakel unter der rubrik "sport" laufend.
Blindleistungsträger 21.07.2013
2. Das sehe ich ein wenig anders
Man kann nicht mit Doping aus einer Lusche einen Superradler machen. Die Leute fahren 21 Tage lang jeden Tag mehrere Stunden Rad und erreichen erstaunliche Durchschnittsgeschwindigkeiten. Und eben nicht nur schön in der Ebene sondern häufig Berge hinauf, die ich höchstens schieben aber wohl nicht fahren könnte. Dagegen ist ein 90minütiges Fußballspiel ein Spaziergang. Dazu sind echte Leistungsfähigkeit und Training nötig. Doping kann das nicht ersetzen sondern vermutlich nur flankieren. Ich selbst habe keinerlei Erfahrung mit solchen Mitteln und kann dies nur Vermuten. Ich gehe jedoch sicher davon aus, dass ich auch bei Anwendung sämtlicher Dopingmittel keine Chance bei der Tour hätte.
medicus22 21.07.2013
3. sie haben auch recht
Ohne hartes Training können sie soviel Schlucken bis Ihre Organe versagen. Jeder einzelne Fahrer könnte die Tour auch ohne Doping fahren, dank des harten Trainings. Mit den Mittelchen gehts halt etwas schneller, Regenerationszeiten sind kürzer und vielleicht läßt sich der Muskelschmerz hemmen. Wir wollen Superhelden sehen und bekommen das Spektakel. Wird Zeit das RedBull alles vermarktet. ^^
noalk 21.07.2013
4. Der Hungerast ...
... heißt so, weil man darauf sitzt, nicht, weil man darunter "leidet".
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