Kraftsport Ägyptische Gewichtheber wegen Dopings von WM ausgeschlossen

Mehrere Nachwuchsgewichtheber aus Ägypten waren positiv auf Dopingmittel getestet worden, nun reagiert der internationale Weltverband: An der WM darf das Land nicht teilnehmen und wohl auch nicht an den Olympischen Spielen.

Gewichtheber (Symbolbild)
Getty Images/ EyeEm

Gewichtheber (Symbolbild)


Ägyptens Gewichtheber sind wegen mehrerer Dopingfälle für zwei Jahre von allen internationalen Wettbewerben ausgeschlossen worden. Das teilte der Weltverband IWF mit. Damit verpassen die Sportler auch die am Mittwoch beginnende Weltmeisterschaft in Thailand.

Sollte die Suspendierung Bestand haben, dürften ägyptische Gewichtheber auch bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio nicht antreten. Ägypten kann allerdings noch innerhalb von drei Wochen gegen die seit dem 12. September geltende Sperre Einspruch beim Internationalen Sportgerichtshof Cas einlegen.

Hintergrund der Sperre sind mehrere Dopingvergehen (die Angaben schwanken zwischen fünf und sieben) von 2016 durch ägyptische Nachwuchsathleten. Das IWF-Reglement sieht Zweijahressperren für Nationalverbände vor, wenn mindestens drei Athleten eines Landes binnen zwölf Monaten durch eine positive Dopingkontrolle der Einnahme verbotener Substanzen überführt wurden.

Bei den zurückliegenden Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro hatten ägyptische Heber insgesamt zwei Bronzemedaillen gewonnen. In Pattaya fehlen neben den Ägyptern auch die einheimischen Gewichtheber wegen Dopings. Thailands Verband ist aufgrund eines Dopingskandals ebenfalls für internationale Wettkämpfe suspendiert.

bka/sid/dpa/Reuters

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