Tennisturnier in Stuttgart Brown verdirbt Zverev den Start in die Rasensaison

Da ist noch Luft nach oben bis zum Turnier von Wimbledon: Alexander Zverev ist zum Auftakt der Rasensaison in Stuttgart gleich ausgeschieden. Gegner Dustin Brown raubte ihm mit seinem Netzspiel den Nerv.

Dustin Brown, auf Rasen immer gefährlich
Silas Stein DPA

Dustin Brown, auf Rasen immer gefährlich


Deutschlands bester Tennisspieler Alexander Zverev ist beim Rasenturnier in Stuttgart gleich bei seinem Auftaktmatch im Achtelfinale ausgeschieden. Die Nummer fünf der Welt verlor 4:6, 7:6 (7:3), 3:6 gegen seinen Landsmann Dustin Brown und konnte zum Start in die Rasensaison mit Wimbledon als Höhepunkt kein Selbstvertrauen sammeln.

Brown, der sich über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hatte, entnervte den an Nummer eins gesetzten Zverev in dem zwei Stunden langen Match mit seinem Netzspiel und holte sich einige Punkte auf spektakuläre Art.

"Ich bin sehr glücklich. Wenn man die Chancen hat, muss man ruhig sein und aggressiv spielen", sagte Brown bei Sky: "Ich möchte einfach nur Runde für Runde denken. Ich lasse das jetzt erst einmal sacken."

Zverev schlägt nach der Enttäuschung kommende Woche in Halle/Westfalen auf, ehe es Anfang Juli ins Tennis-Mekka nach Wimbledon geht. Routinier Brown trifft im Viertelfinale von Stuttgart auf den kanadischen Shootingstar Felix Auger-Aliassime, der den Franzosen Gilles Simon 7:5, 6:4 besiegte.

aha/sid/dpa



insgesamt 3 Beiträge
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macgyver44 13.06.2019
1. Dreddy!
Dustin hat nach langer Durststrecke und verletzungsbedingten Rückschlägen wieder ein vollkommen verdientes Erfolgserlebnis zu verbuchen. Und wenn ihm sowas gelingt, dann immer auf spektakuläre Art und Weise. Übrigens, immer noch einer der ganz wenigen Pros auf der Tour mit einer positiven Bilanz gegen Rafa, hehe!
kopi4 13.06.2019
2.
Nicht das Zverev abgeschenkt hätte. Es war mehr die Einstellung die Nationalspieler beim letzten Test vorm Turnier an den Tag legen: wenns läuft läufts, wenn nicht ist auch nicht schlimm. Mit dem Unterschied: im Tennis kassieren Topspieler üppige Gagen damit sie überhaupt für kleinere Turniere wie Stuttgart melden. Nichts dagegen zu sagen wenn dann die Leistung stimmt. Federer z.B. spielt nicht nur wegen der guten ostwestfälischen Luft jedes Jahr in Halle, ist aber auch Rekordsieger dort.Apropos: 2017 und 2018 meldete Federer in Stuttgart. 2017 verlor er sein erstes Spiel gegen Tommy Haas, 2018 gewann er das Turnier. Sicher keine Frage für die man vier Joker braucht: in welchem Jahr mußte Roger Federer das Turnier in Stuttgart gewinnen um wieder die Nr.1 der Weltrangliste zu werden?
jean-baptiste-perrier 14.06.2019
3. A. Zverev jagt Lendls Rekord!
kopi4 hat geschrieben: "Nicht das Zverev abgeschenkt hätte. Es war mehr die Einstellung die Nationalspieler beim letzten Test vorm Turnier an den Tag legen: wenns läuft läufts, wenn nicht ist auch nicht schlimm." - - - - - - Zitat Ende - - - - - - Eventuell spart Alexander Zverev schon ein paar extra Körner für seine kommenden 5-Satz-Matche in Runde 2 und 3 von Wimbledon? Meines Wissens führen Ivan Lendl und Ilie Nastase mit jeweils 57 gespielten 5-Satz-Begegnungen (Federer hat 49). Wenn Sascha seinen Standard von im Mittel zwei pro Grand Slam Turnier in der ersten Woche hält, dann macht das 2x4=8 pro Jahr. Hochgerechnet auf 10 Jahre wären das 80! Und das ist ja eher eine vorsichtige Prognose. Also Sascha kann da auch locker die 100er Marke knacken. Wie gesagt Lendl und Nastase führen derzeit mit 57.
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