Radsport Alle Dopingproben der 100. Tour de France negativ

Die 100. Tour de France bleibt möglicherweise von einem Dopingskandal verschont. Die Anti-Doping-Behörde der UCI hat zumindest in keiner der insgesamt 622 Proben Hinweise auf Leistungsmanipulationen gefunden.

Talansky, Quintana, Toursieger Froome, Sagan (v.l.): Trikotträger unter sich
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Talansky, Quintana, Toursieger Froome, Sagan (v.l.): Trikotträger unter sich


Hamburg - Auch mehrere Wochen nach der 100. Tour de France konnte kein neuer Dopingsünder enttarnt werden: Wie die unabhängige Anti-Doping-Behörde des Radsport-Weltverbands UCI mitteilte, fielen alle 622 genommenen Proben während der Jubiläumsrundfahrt negativ aus. Überprüft wurden 179 Urin- sowie 443 Blutproben.

"Wir haben keine regelwidrigen Funde gemacht", sagte Direktorin Francesca Rossi: "Wir haben im Vorfeld die Strategie geändert. Wir waren unberechenbar, und das haben die Fahrer gespürt." Zugleich legte Rossi ein Wort für den britischen Gesamtsieger Christopher Froome ein, der aufgrund seiner herausragenden Leistungen in den Bergen mit Dopingvorwürfen konfrontiert worden war. "Wir haben ihn sehr oft getestet", sagte sie.

Bei der Frankreich-Rundfahrt hatten 198 Fahrer auf Korsika das Rennen aufgenommen, 29 von ihnen erreichten das Ziel in Paris nicht.

psk/sid

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insgesamt 50 Beiträge
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Seite 1
-seltsam- 20.08.2013
1. wer nicht finden will,
der findet eben nichts. Die UCI hat sich in der Vergangeheit auch nicht mit Ruhm bekleckert. Und nun sollen Labore, die für die UCI arbeiten gleubwürdig sein? Und der Leistungssprung des diesjährigen Siegers schlicht "natürlich"? Nach Jahren der Lügen und Betrügereien soll es nun endlich alles fair zugehen? Gloob ick nich...die bescheissen immer noch!
Seifert 20.08.2013
2.
Zitat von sysopGetty ImagesDie 100. Tour de France bleibt möglicherweise von einem Dopingskandal verschont. Die Anti-Doping-Behörde der UCI hat zumindest in keiner der insgesamt 622 Proben Hinweise auf Leistungsmanipulationen gefunden. http://www.spiegel.de/sport/sonst/alle-dopingproben-der-100-tour-de-france-negativ-a-917602.html
So,so, die Anti-Doping-Behörde der UCI hat -mit den heutigen Untersuchungsmethoden -nichts gefunden,was nachweisbar wäre. Nun ist die UCI ja blühendes Beispiel für rigorose Dopingbekämpfung,allen voran der gute Herr Mcquaid.Insofern wundert mich das Ergebnis wenig bis garnicht. Mir kommt allerdings die Überlegenheit von Froome etwas seltsam vor -in den Bergen Spitze,im Zeitfahren Spitze -und das alles nur mit Nahrungsergänzungsmitteln oder Vitaminpräparaten??
philkopter 20.08.2013
3. optional
"Wie die unabhängige Anti-Doping-Behörde des Radsport-Weltverbandes UCI mitteilte" da hab ich dann aufgehört zu lesen...
xxbigj 20.08.2013
4. optional
Genau und Armstrong und Ulrich um nur die bekanntesten zu nennen wurden nie untersucht oder wie? Die Verarsche geht also nur wieder von vorne los anstatt sich wirklich damit zu beschäftigen wird jetzt so getan als ob alles gut sei! Ich glaube den gar nichts mehr. Wer einmal lügt....
stephan87 20.08.2013
5.
Ich habe doch gleich gesagt, dass die Radprofis aufhören zu dopen wenn man sie nicht mehr mit ganz harten Dopingtests unter Druck setzt!
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