Allstar-Game der NBA Bryant dominiert bei West-Sieg

Angeführt von Kobe Bryant hat der Westen das alljährliche Allstar-Spektakel gegen die besten Ost-Profis der NBA gewonnen. Da half auch eine Bestleistung von LeBron James nicht, die zuvor nur Michael Jordan gelang. Dirk Nowitzki bot eine solide Vorstellung.

Bryant (l.) und James: "Er war unglaublich"
AFP

Bryant (l.) und James: "Er war unglaublich"


Hamburg - Kobe Bryant war am Sonntagabend (Ortszeit) in Los Angeles der überragende Spieler beim 148:143 der West-Auswahl über die besten Spieler des Ostens. Der Shooting Guard der Los Angeles Lakers glänzte vor 17.163 Zuschauern im Staples Center mit 37 Punkten und 14 Rebounds und wurde zum vierten Mal zum wertvollsten Spieler (MVP) des Allstar-Games gewählt. Bryant stellte damit den Rekord von Bob Petitt ein, der zwischen 1956 und 1962 viermal die MVP-Auszeichnung erhalten hatte.

Eine starke Vorstellung bot auch Bryants Gegenüber LeBron James. Dem Small Forward von den Miami Heat gelang mit 29 Punkten 12 Rebounds und 10 Assists als zweitem Spieler der Geschichte nach Michael Jordan ein Triple-Double (zweistellige Werte in drei Statistiken) in einem Allstar-Game. Das reichte jedoch nicht, um den famos aufspielenden Bryant zu stoppen. "Er war unglaublich. Man hat gesehen, dass sein Motor lief", sagte James.

Neben Bryant zeigte im West-Team auch Kevin Durant von den Oklahoma City Thunders mit 34 Punkten eine Top-Leistung. Im Ost-Team gelangen Amar'e Stoudemire von den New York Knicks wie James 29 Punkte.

Sechs Punkte für Nowitzki, Ungewissheit für kommende Saison

Dirk Nowitzki erhielt in der West-Auswahl rund 14 Minuten Spielzeit und kam auf sechs Punkte und fünf Rebounds. Der deutsche Nationalspieler von den Dallas Mavericks war zum zehnten Mal nacheinander für das Show-Spektakel der besten Basketballer der Welt nominiert worden.

Den Slam-Dunk-Contest am Samstag gewann Blake Griffin. Der Rookie von den Los Angeles Clippers sprang spektakulär unter anderem über ein Auto und versenkte den Ball im Korb.

Das Allstar-Game im kommenden Jahr soll in Orlando ausgetragen werden. Ob es tatsächlich dazu kommt, ist jedoch ungewiss. Derzeit streitet die Liga mit der Spielergewerkschaft um einen neuen Tarifvertrag. Sollte es nicht zu einer Einigung kommen, droht der Ausfall der kompletten Saison. Am Freitag wollen sich beide Parteien zu einem weiteren Gespräch treffen.

ged/dpa/sid/ap



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