America's Cup Deutsches Boot erhält beziehungsreiche Startnummer

Ein Geheimnis um die erste deutsche Yacht für den America's-Cup ist gelüftet. Dem neuen Boot wurde von Chefvermesser Ken McAlpine die Segelnummer 89 zugeteilt. Unterdessen hat die niederländische "ABN Amro Two" im Ocean Race ihren 24-Stunden-Weltrekord noch mal verbessert.


Hamburg - Damit wird das deutsche Boot nach der Fertigstellung im April auf der Kieler Werft Knierim Yachtbau als "GER 89" an den Vorbereitungsregatten im Mai und Juni vor Valencia teilnehmen. Die Nummern werden seit Einführung der neuen America's Cup-Klasse (ACC) im Jahr 1992 in der Reihenfolge der Entstehung neuer Yachten vergeben.

Für das deutsche Team ist die Nummerierung mit Blick auf den Fall der Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland am 9. November 1989 eine historisch bedeutsame Zahl. "Die Nummer passt wirklich sehr gut zu unserer deutschen Kampagne", sagte Michael Scheeren, Vorstandschef des United Internet Team Germany. Die Bekanntgabe des Bootsnamens ist für die Zeit kurz vor der Taufe im April geplant. Indessen hat das deutsche Team sein Training in Valencia wieder aufgenommen. Dort hat auch der Bau des neuen Basiscamps begonnen.

Unterdessen hat im Ocean Race auf der zweiten Etappe von Kapstadt nach Melbourne die niederländische "ABN Amro Two" ihren am Mittwoch aufgestellten 24-Stunden-Weltrekord für Einrumpfboote noch einmal verbessert. Die neue Rekordmarke liegt bei 563 Seemeilen, muss aber noch vom World Speed Council in Großbritannien ratifiziert werden.



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