America's Cup Im Osten nichts Neues

Fünf Knoten sind zu wenig: Auch heute herrschte vor der Küste Valencias wieder Windarmut. Dabei hatte das deutsche Syndikat endlich einen schlagbaren Gegner vor den Augen. Immerhin war für einen optischen Höhepunkt gesorgt.


Valencia - Die Veranstalter hofften bis in den späten Nachmittag, zumindest eine der zwei angesetzten Regatten noch freigeben zu können. Doch trotz auffrischender Winde vor der spanischen Ostküste mussten beide für den Tag geplanten Flights abgesagt werden, da die Windstärke nur fünf Knoten erreichte. Sieben Knoten wären für einen Start erforderlich gewesen. Von den sieben vorherigen Wettfahrttagen fielen sechs den schwachen Winden komplett oder zum Teil zum Opfer.

Models posieren für einen Werbespot auf einer der AC-Yachten: Segeln unmöglich
REUTERS

Models posieren für einen Werbespot auf einer der AC-Yachten: Segeln unmöglich

Das deutsche Segel-Syndikat Team Germany sollte heute eigentlich sein am Sonntag ausgefallenes Rennen gegen das Team China austragen und anschließend gegen die schwedische Victory Challenge antreten. Nach bisher drei Niederlagen in drei Rennen rechnete sich der erste deutsche Teilnehmer in der 156-jährigen Veranstaltungsgeschichte in den beiden Vergleichen durchaus Siegchancen aus. Die Rennen sollen nun morgen nachgeholt werden. Allerdings sind die Windvorhersagen für die nächsten Tage nicht gerade ermutigend.

Bei der Herausforderer-Runde wird der Gegner des Schweizer Titelverteidigers Alinghi mit dem Sportdirektor Jochen Schümann ermittelt. Nach zwei bis zum 7. Mai ausgesegelten Round Robins ziehen die vier bestplatzierten Teams in die Vorschlussrunde ein. Der Sieger des folgenden Finales darf die Alinghi ab dem 23. Juni zum Duell um den 32. America's Cup fordern.

mig/sid



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