Regeländerungen beim America's Cup Neuseeland plant die Titelverteidigung

Der America's Cup 2021 soll vor Auckland stattfinden: Das hat der Titelträger aus Neuseeland angekündigt. Zudem soll eine Nationenregel eingeführt werden - von dieser könnten vor allem die "Kiwis" profitieren.
Team Neuseeland und und die US-Crew (re.)

Team Neuseeland und und die US-Crew (re.)

Foto: EZRA SHAW/ AFP

Neuseeland arbeitet an der nächsten Ausgabe des America's Cup im Jahr 2021. Knapp einen Monat nach dem Triumph bei der 35. Austragung des Wettbewerbs hat das Siegerteam erste Regeländerungen angekündigt. Zur Tradition des Wettkampfs gehört, dass der Gewinner die Regeln für den nächsten Cup bestimmen darf.

Es werde wieder eine Nationenregel sowohl für die Crew als auch beim Bootsbau geben, heißt es in einer Pressemitteilung  der Royal New Zealand Yacht Squadron. Der Cup soll zudem vor Auckland stattfinden. Weitere Details der Planungen sollen im September veröffentlicht werden.

Mit der geplanten Nationenregel, der auch der offizielle Herausforderer Luna Rossa aus Italien zustimmte, könnte sich das Team Neuseeland mit Blick auf die Rivalen einen Vorteil verschaffen. Die Amerikaner von Oracle USA setzten an Bord ihrer Jacht zuletzt auf ein Team um den australischen Skipper Jimmy Spithill. Auch andere Crews wurden zuletzt durch ausländische Spitzenkräfte verstärkt. Informationen zu möglichen Änderungen der Boote gab es zunächst nicht.

Die "Kiwis" wurden bei ihrem Triumph vom neuseeländischen Skipper Peter Burling angeführt. Im Finale vor Bermuda hatte sich die Crew 7:1 gegen die USA durchgesetzt. Fotos des Siegerempfangs mit 80.000 Fans in Auckland sehen Sie hier:

Fotostrecke

Siegerempfang in Auckland: 80.000!

Foto: Greg Bowker/ dpa
jan/ap
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