America's Cup Team Alinghi plant häufigere Austragung

Vor vier Jahren hatte die Alinghi den America's Cup gewonnen. Nun müssen die Schweizer die Trophäe gegen das Team New Zealand verteidigen. Wenn es nach Alinghi-Besitzer Ernesto Bertarelli geht, soll die Regatta in Zukunft häufiger stattfinden.


Hamburg - "Es ist möglich, dass wir den Abstand verkürzen, vielleicht auf drei, vielleicht auf zwei Jahre. Je kürzer, desto besser. Wir wollen schließlich segeln und nicht auf dem Sofa sitzen" sagte Bertarelli in einem Gespräch mit dem SPIEGEL.

Titelverteidiger Alinghi: "Wir wollen Segeln"
AP

Titelverteidiger Alinghi: "Wir wollen Segeln"

Den vergangenen America's Cup hatte das Team Alinghi im Jahr 2003 für sich entschieden. "Vier Jahre sind eine lange Zeit", sagte Bertarelli. Für den aktuellen America's Cup sei dieser Zeitraum aber benötigt worden, um eine würdige Veranstaltung in Europa zu organisieren.

Der Sieger des America’s Cups darf über Zeitpunkt und Ort der nächsten Austragung entscheiden. Die Regel, dass der Titelverteidiger erst im Finale in den Wettbewerb eingreift, will Bertarelli beibehalten. "Wir sollten nicht die Dinge ändern, die den Cup zu einem der ältesten Sportereignisse der Welt gemacht haben."

Der America's Cup existiert seit 156 Jahren. Das diesjährige Finale (ab dem 23. Juni, Liveticker SPIEGEL ONLINE) bestreiten Titelverteidiger Alinghi und Herausforderer Team New Zealand. Die Neuseeländer haben sich mit einem 5:0-Erfolg gegen die italienische Luna Rossa Challenge für das Finale qualifiziert.



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