ATP World Tour Finals Anderson ohne Chance - Djokovic folgt Zverev ins Endspiel

Für den Südafrikaner Kevin Anderson war Novak Djokovic eine Nummer zu groß. Im Finale trifft der Serbe auf den Deutschen Alexander Zverev - und möchte sein erfolgreiches Jahr krönen.

Novak Djokovic
AFP

Novak Djokovic


Nach nur 76 Minuten: Novak Djokovic hat das Finale der ATP Finals in London erreicht. Der Weltranglistenerste besiegte im Halbfinale den Südafrikaner Kevin Anderson 6:2, 6:2 und trifft im Endspiel am Sonntag auf Alexander Zverev. Für Djokovic, der als einziger Spieler des Turniers noch ohne Niederlage ist, ist es bereits die siebte Finalteilnahme bei einem ATP-Finals-Turnier.

Im Remake des Wimbledon-Finals aus dem vergangenen Juli, das Djokovic glatt in drei Sätzen gewann, sicherte sich Djokovic gegen Anderson früh das erste Break. Nach nicht einmal 40 Minuten hatte der Serbe den ersten Satz gegen den Weltranglistensechsten gewonnen.

Auch im zweiten Satz war Djokovic zu stark für Anderson. Mit starken Schlägen an die Grundlinie ließ er Anderson keine Chance. Bereits sein erstes Aufschlagspiel im zweiten Durchgang musste der Südafrikaner abgeben. Das Break zum 4:1 war bereits die Vorentscheidung.

Für Djokovic, der im gesamten Turnierverlauf bisher noch keinen Satz abgegeben hat, wäre ein Finalsieg die Krönung eines herausragenden Jahres. Neben den Grand-Slam-Siegen in Wimbledon und bei den US Open, sicherte er sich bereits die Turniersiege bei den Masters in Cincinnati und Shanghai.

Seit Anfang November ist Djokovic wieder die Nummer eins der Weltrangliste. Er hatte Rafael Nadal als Führender abgelöst.

hba



insgesamt 6 Beiträge
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jean-baptiste-perrier 18.11.2018
1. Beeindruckend!
Also der Joker scheint zurzeit nahezu unschlagbar. Die Ausgangslage vor dem Finale zwischen Djokovic und Zverev erinnert ein wenig an das WTA Finale 2016. Damals glitt Kerber wie das Messer durch die Butter durch das Turnier und unterlag dann jedoch überraschend im Finale Cibulkova, welche sie kurz zuvor in der Gruppe noch klar beherrschen konnte. Also Zverev müsste schon ähnlich wie damals Cibulkova über sich hinauswachsen, um den Favoriten Djokovic in Bedrängnis zu bringen. Im Gruppenspiel war Zverev gegen Djokovic ähnlich unterlegen wie damals Cibulkova gegen Kerber. Mal sehen, ob Zverev sich im Finale steigern kann, um dem Joker Paroli zu bieten?
qewr 18.11.2018
2. Nur nicht verzagen
Vielleicht hilft Zverev auch dieses Mal ein Balljunge...
gru1979 18.11.2018
3. Traurig
Dass man Tennis nur über PayTV sehen kann. Ein Apel an ARD/ZDF/EUROSPORT: Dank euch habe ich diese sowie andere Sportarten kennen und lieben gelernt. Leider werden euch meine Kinder diese Worte nicht sagen können. Glücklicherweise bin ich heute in der Schweiz und kann das Finale ohne Probleme und extra Kosten bei SRF sehen. Geht doch!
rainer82 18.11.2018
4. Schuld sind nicht die öffentlich-rechtlichen Sender,
sondern die exorbitant gestiegenen Preise für die Übertragungsrechte. Das machen ARD und ZDF zum Glück nicht mit, weil sie mit den Gebühren der Menschen verantwortungsvoll umgehen müssen. Bei den Kommerzsendern, die die Preise in die Höhe treiben, sieht das anders aus.
schueler79 18.11.2018
5. Als Jugendlicher
Habe ich die ATP Finals noch verfolgt, live im TV. Damals noch in Frankfurt und mit Stich und Becker. Schade, dass man sich heutzutage nur noch im Nachhinein informieren kann. Dachte zumindest wenn Zverev oben mitspielt würde sich was ändern (wie war das noch mit Wimbledon und Lisicki...), aber da hab ich mich wohl geirrt. Übrigens das Endergebniss war 6:2 6:2, und nicht 6:4 und ganz nebenbei dieser Djokovic ist der absolute Hammer!!
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