Australian Open Scharapowa wirft Titelverteidigerin Wozniacki raus

Vergangenes Jahr triumphierte sie noch in Melbourne, nun ist Caroline Wozniacki früh an Marija Scharapowa gescheitert. Für eine Überraschung sorgte die jüngste Spielerin im Turnier: die 17-jährige Amanda Anisimova.

Maria Scharapowa
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Maria Scharapowa


Bei den Australian Open ist die Vorjahressiegerin bereits in der dritten Runde ausgeschieden. Caroline Wozniacki aus Dänemark scheiterte 4:6, 6:4, 3:6 an Marija Scharapowa. Die Russin setzte sich im Duell der früheren Weltranglistenersten nach 2:24 Stunden durch. "Ich hatte nicht viele Matches gegen Topspielerinnen im vorigen Jahr. Es ist eine Belohnung für die Arbeit", sagte die 31-Jährige.

Wozniacki hatte im vergangenen Jahr an gleicher Stelle nach langer Wartezeit ihr erstes Grand-Slam-Turnier gewonnen. Scharapowa trifft im Achtelfinale am Sonntag auf Ashleigh Barty. Die Australierin gewann ihr Match gegen die Griechin Maria Sakkari 7:5, 6:1 und erreichte zum ersten Mal die Runde der besten 16 bei ihrem Heim-Grand-Slam.

Fünf Grand-Slam-Titel hat Scharapowa bislang gewonnen, der letzte Triumph gelang ihr 2014 bei den French Open. Weil sie im Januar 2016 bei den Australian Open positiv auf Meldonium getestet worden war, musste sie 2016 und 2017 eine 15-monatige Dopingsperre absitzen.

Überraschung: Amanda Anisimova
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Überraschung: Amanda Anisimova

Eine Überraschung gelang der 17-jährigen Amanda Anisimova aus den USA gegen die an Position elf gesetzte Weißrussin Aryna Sabalenka: Anisimova, die jüngste Spielerin im Turnier, gewann 6:3, 6:2. Die Australian Open sind erst das dritte Grand-Slam-Turnier in ihrer Karriere. Bei den French Open 2017 und den US Open 2018 war sie jeweils in der ersten Runde ausgeschieden.

Bereits in der zweiten Runde hatte Anisimova mit einem 6:0, 6:2 gegen Lesia Tsurenko überrascht. Sie ist die jüngste US-Amerikanerin seit Jennifer Capriati 1993, die es in Melbourne in die dritte Runde geschafft hat, und Grand-Slam-übergreifend die jüngste seit Serena Williams 1998 bei den French Open.

"Das fühlt sich surreal an", sagte Anisimova nach ihrem Erfolg noch auf dem Court: "Ich kann nicht glauben, was hier gerade passiert." Im Achtelfinale trifft sie auf Petra Kvitova, die Belinda Bencic bezwang.

mon/dpa/sid/AP/Reuters



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