Australian Open Venus Williams zieht ins Halbfinale ein

Im Alter von 36 Jahren hat es Venus Williams in ihr zweites Halbfinale in Melbourne geschafft. Gegnerin der Altmeisterin ist Kerber-Bezwingerin Coco Vandeweghe. Bei den Herren steht nun das Duell Zverev-Federer an.

Venus Williams
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Venus Williams


Coco Vandeweghe (USA) hat ihren Siegeszug bei den Australian Open fortgesetzt und ihr erstes Grand-Slam-Halbfinale erreicht. Nach ihrem Überraschungserfolg über Angelique Kerber bezwang die Weltranglisten-35. aus Kalifornien im Viertelfinale French-Open-Siegerin Garbine Muguruza (Spanien) nach einer souveränen Vorstellung in 1:24 Stunden 6:4, 6:0.

Vandeweghe gelangen in der Rod-Laver-Arena 31 direkte Gewinnschläge. "Ich war nervös und habe mich da draußen komischerweise gar nicht so gut gefühlt", sagte die ungesetzte Rechtshänderin, die etliche Male ihr Racket auf den Boden donnerte.

Vandeweghe, die 2015 schon einmal im Viertelfinale von Wimbledon gestanden hatte, trifft nun am Donnerstag auf die siebenmalige Major-Gewinnerin Venus Williams. Die an Position 13 gesetzte Amerikanerin hatte die Russin Anastasia Pawljuschenkowa (Nr. 24) mit 6:4, 7:6 (7:3) besiegt und ihr erste Melbourne-Halbfinale seit 14 Jahren erreicht.

"Ich freue mich so sehr, das war ein so hart umkämpftes Match. Ich will noch weiterkommen, ich bin noch nicht zufrieden", sagte Venus Williams. Sie ist nach ihrem 50. Einzelsieg bei den Australian Open die älteste Halbfinalistin bei einem Grand-Slam-Turnier seit Martina Navratilova 1994 in Wimbledon.

Wawrinka besiegt Tsonga

Bei den Männern hat Stan Wawrinka einen weiteren Schritt zu seinem zweiten Australian-Open-Titel nach 2014 gemacht - er steht ebenfalls im Halbfinale. Der an Position vier gesetzte Schweizer zeigte beim 7:6 (7:2), 6:4, 6:3 gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga eine souveräne Vorstellung. Bei sommerlichen Temperaturen verwandelte Wawrinka, dem 41 direkte Gewinnschläge gelangen, nach 2:15 Stunden seinen ersten Matchball.

In der Runde der letzten Vier trifft er am Donnerstag entweder auf seinen Landsmann Roger Federer oder Mischa Zverev aus Hamburg, die am Vormittag aufeinander treffen (9 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE). Nur ein Triumph in Wimbledon fehlt Wawrinka noch, um seine Major-Sammlung zu komplettieren. Bislang hat der Weltranglistenvierte die Grand Slams in Melbourne (2014), Paris (2015) und New York (2016) gewonnen.

mkl/krä//sid/dpa-afxp



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