Tischtennis-Weltcup in Düsseldorf Zhang droht Therapie wegen Bandentritt

Zhang Jike ist einer der besten Tischtennisspieler der Welt. Seine Emotionen hat er aber nicht immer im Griff, beim Weltcup in Düsseldorf demolierte er zwei Werbebanden. Nun soll der Chinese eine Therapie machen.
Tischtennisstar Zhang Jike: Emotionen nicht immer im Griff

Tischtennisstar Zhang Jike: Emotionen nicht immer im Griff

Foto: Henning Kaiser/ dpa

Hamburg - Für Chinas Tischtennis-Weltcupsieger Zhang Jike hat sein Jubelausraster nach dem Titelgewinn in Düsseldorf offenbar ein weiteres Nachspiel. Cheftrainer Liu Guoliang deutete in chinesischen Medien Maßnahmen wie eine Therapie für den Olympiasieger an.

"Der Druck ist keine Entschuldigung. Ich schäme mich für ihn, und wir werden ihn dazu bringen, seine Emotionen im Griff zu haben und sich korrekt zu benehmen. Er wird lernen, dass man unabhängig von seinen sportlichen Qualitäten zuerst ein anständiger Mensch zu sein und Werte zu achten hat. Das wird ihn in der Entwicklung seines Charakters nach vorne bringen", sagte Liu.

Tritt in die Bande: Unkontrollierter Jubel

Tritt in die Bande: Unkontrollierter Jubel

Foto: Henning Kaiser/ dpa

Zhang hatte am vergangenen Sonntag in Düsseldorf nach dem 4:3-Finalsieg gegen Ma Long beim Jubeln in zwei Werbebanden getreten. Der Weltverband ITTF strich dem 26-Jährigen daraufhin das Siegerpreisgeld von 45.000 Dollar.

Zhang, der seit dem Weltcup-Turnier wieder die drei wichtigsten Titel hält, ist für seine impulsiven Reaktionen nach wichtigen Erfolgen bekannt. Nach seinen beiden WM-Triumphen 2011 und 2013 beispielsweise zerriss sich der Weltranglistenvierte das Trikot.

psk/sid
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