Baseball 7:20 Stunden, 18 Innings - Dodgers gewinnen Rekordspiel der Finalserie

Dass die Zuschauer gähnten, hatte nichts mit der Qualität des dritten Finalspiels in der Major League Baseball zwischen Boston und Los Angeles zu tun. Es war sehr spannend - und dauerte sehr, sehr lange.

Jubelnde Dodgers-Spieler
AP

Jubelnde Dodgers-Spieler


Die Los Angeles Dodgers haben das längste Playoff-Spiel in der Geschichte der Major League Baseball gewonnen. Die Gastgeber gewannen gegen die Boston Red Sox nach 7:20 Stunden 3:2. Damit ist die World Series wieder spannend: Nach dem dritten Spiel in der Best-of-seven-Serie liegen die Dodgers nur noch 1:2 zurück. Schon am Samstag hat L.A. wiederum im eigenen Stadion die Chance auszugleichen.

Müder Fan in L.A.
AP

Müder Fan in L.A.

Die Dodgers holten sich den Sieg um 0.30 Uhr Ortszeit im 18. Inning - es war der neunte Extradurchgang. Der bisherige Rekord für das längste Playoff-Spiel in der MLB lag bei 6:23 Stunden, aufgestellt im Oktober 2014 im Viertelfinale zwischen den San Francisco Giants und den Washington Nationals.

Max Muncy gelang der entscheidende Homerun für den sechsmaligen Meister, der seit 30 Jahren auf einen weiteren Titel wartet. Im Vorjahr hatten die Kalifornier in der World Series gegen die Houston Astros 3:4 verloren. Die Red Sox, beste Mannschaft der Hauptrunde, wurden zuletzt vor fünf Jahren Meister.

luk

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