Basketball-Bundesliga Bayern schaltet Alba mit Sweep aus

Die Basketballer des FC Bayern kommen ihrem großen Ziel Meisterschaft näher. Die Münchner gewannen auch das dritte Viertelfinal-Spiel gegen Alba Berlin und stehen nun in der Vorschlussrunde. In Berlin, das seit fünf Jahren auf die Meisterschaft wartet, könnte es nun einen erneuten Umbruch geben.

Bayern-Kapitän Hamann: Fünf Punkte und fünf Assists in Spiel drei
Getty Images

Bayern-Kapitän Hamann: Fünf Punkte und fünf Assists in Spiel drei


Hamburg - Für Alba Berlin ist es ein Debakel, für den FC Bayern soll es nur der Anfang sein. Im Playoff-Viertelfinale triumphierten die Münchner auch im dritten Spiel der Best-of-five-Serie und machten damit den Sweep, also eine zu Null gewonnene Serie, perfekt. Das Team von Trainer Svetislav Pesic gewann 89:83 (44:28), bester Werfer war Aufbauspieler Tyrese Rice mit 20 Punkten, am effektivsten agierte Chevon Troutman (15 Punkte, 7 Rebounds). Bei den Gästen kam der deutsche Nationalspieler Heiko Schaffartzik auf 17 Zähler.

"Eine Serie mit 3:0 zu gewinnen ist eine tolle Leistung. Und wenn einem das dann noch gegen ein Team wie Alba gelingt ist das schon etwas Besonderes", sagte Bayern-Trainer Pesic bei Sport1. Im Halbfinale wartet auf den FCB nun der Sieger des Duells zwischen Titelverteidiger Bamberg und Hagen (Stand: 2:1). In der vierten Serie führt Oldenburg derzeit 2:1 gegen Bonn. Bereits am Samstag hatte Ulm als erstes Team durch einen 3:0-Sweep gegen die Artland Dragons die nächste Runde erreicht.

Die Berliner, die im März im Pokal-Halbfinale die Bayern souverän bezwangen und später den Titel holten, zeigten auch im dritten Duell der Serie lange Zeit eine enttäuschende Vorstellung und wachten viel zu spät auf. Trotzdem hätten die Gäste die Partie am Ende fast noch gedreht. Aus einem 15-Punkte-Rückstand drei Minuten vor dem Ende machten die Gäste noch einmal ein 83:86, doch Bayern rettete den Sieg über die Zeit.

"Ich bin trotzdem sehr stolz auf meine Mannschaft. Sie hat bis zum Schluss alles gegeben", sagte Alba-Coach Sasa Obradovic. Ob der Serbe nach dem frühen Playoff-Aus trotz des Pokalsieges und einiger Achtungserfolge in der Euroleague Trainer bleibt, ist fraglich. Der einstige Serienmeister hat zuletzt 2008 den Titel gewonnen - eigentlich zu wenig für die Ansprüche in Berlin.

max/sid/dpa



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