Basketball-WM Türkei und Slowenien erreichen das Viertelfinale

Die Türkei hat bei der Basketball-WM durch einen klaren Sieg gegen Frankreich das Viertelfinale erreicht. Dort treffen die Turniergastgeber auf Slowenien. Die Slowenen hatten Australien, das Deutschland in der Vorrunde geschlagen hatte, in einem einseitigen Spiel deklassiert.

Türkischer Spieler Tunceri (Mitte): Klarer Achtelfinalsieg gegen Frankreich
AFP

Türkischer Spieler Tunceri (Mitte): Klarer Achtelfinalsieg gegen Frankreich


Hamburg - Gastgeber und Mitfavorit Türkei hat sich souverän für die nächste Runde bei der Basketball-WM qualifiziert. Die Türken setzten sich am Sonntagabend in Istanbul im Achtelfinale souverän 95:77 (43:28) gegen Frankreich durch. Unter den begeisterten Zuschauern in der Halle waren auch die türkische Fußball-Nationalmannschaft und deren niederländischer Trainer Guus Hiddink.

Die Türken profitierten bei ihrem sechsten Turniersieg im sechsten Spiel von ihrem Heimvorteil und der schwachen Wurfausbeute der Franzosen, die nur die Hälfte ihrer 26 Versuche aus dem Feld verwerten konnten. Mit 20 Punkten war Hidayet Türkoglu erfolgreichster Korbjäger bei den Gastgebern, Boris Diaw war mit 21 Zählern punktbester Akteur der Franzosen. Im Viertelfinale trifft die Türkei auf Slowenien. Die Slowenen siegten 87:58 (42:21) gegen den deutschen Vorrundengegner Australien.

Australien sechseinhalb Minuten ohne Punkt

Die Australier erwischten einen katastrophalen Start. Slowenien führte nach 3:30 Minuten bereits 12:0. Australien musste sechseinhalb Minuten auf die ersten Punkte zum 2:12 warten. Die Schwäche der Australier im Abschluss setzte sich auch danach fort, zwischenzeitlich lagen die Europäer 35 Punkte vorne.

Zur Pause betrug die Führung der Slowenen bereits 21 Punkte. Diesen Vorsprung bauten sie in der zweiten Halbzeit weiter aus. Bester Werfer für Slowenien war Aufbauspieler Jaka Lakovic, der auf 19 Punkte kam. Jeweils 13 Punkte für Australien erzielten Patrick Mills und Joseph Ingles.

Als erste Mannschaften waren am Samstag Titelverteidiger Spanien und Vizeeuropameister Serbien weitergekommen, die am Mittwoch im Viertelfinale aufeinandertreffen. Spanien hatte sich vier Jahre nach dem Finalsieg über Griechenland in einer hochklassigen Partie 80:72 gegen die Griechen durchgesetzt. Serbien siegte durch einen Freiwurf eine Sekunde vor Schluss 73:72 gegen den Nachbarn Kroatien.

ulz/sid/dpa



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