Mixed Zone Beckert und Pechstein jubeln, Bonn im Finale

Die Telekom Baskets Bonn stehen beim Top Four im Finale. Sabine Lisicki hat beim WTA-Turnier in Miami das Achtelfinale erreicht. Bei den Männern ist hingegen ein deutsches Trio ausgeschieden. Und: Zwei Handball-Bundesligisten waren im Europapokal erfolgreich.

Eisschnellläuferin Beckert: Silbermedaille in Heerenveen
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Eisschnellläuferin Beckert: Silbermedaille in Heerenveen


Hamburg - Die Eisschnellläuferinnen Stephanie Beckert und Claudia Pechstein haben bei der Einzelstrecken-WM in Heerenveen über 5000 Meter Silber und Bronze gewonnen. Der Titel ging erwartungsgemäß an Doppel-Olympiasiegerin Martina Sablikova aus Tschechien. Über 1000 Meter siegte die Kanadierin Christine Nesbitt. Bei den Männern wurde Moritz Geisreiter Vierter über 10.000 Meter. In 13:21,10 Minuten sorgte er für die beste deutsche WM-Platzierung über diese Distanz seit 2001. Seinen fünften WM-Titel sicherte sich Altmeister Bob de Jong aus den Niederlanden. Der 35-Jährige blieb in beeindruckenden 12:53,91 Minuten vor Landsmann Jorrit Bergsma (12:57,71) und dem US-Amerikaner Jonathan Kuck (13:12,66).

Die Telekom Baskets Bonn haben beim Top Four um den Basketball-Pokal als erstes Team das Endspiel erreicht. Bonn gewann in eigener Halle gegen die New Yorker Phantoms Braunschweig 77:64 (41:37) und steht damit zum dritten Mal im Finale. Bester Werfer bei den Bonnern war Tony Gaffney mit 20 Punkten. Bei den Braunschweigern kam Rich Melzer auf 21 Zähler. Im zweiten Halbfinale setzte sich Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg gegen ratiopharm Ulm durch. Bamberg gewann 99:96 (88:88, 49:49) und wahrte damit die Chance auf das dritte Double in Serie. Matchwinner für das Team war Anton Gavel mit 30 Punkten. Bei den starken Ulmern kam John Bryant auf 23 Zähler.

Sabine Lisicki hat als erste deutsche Spielerin beim mit 4,8 Millionen Dollar dotierten WTA-Turnier in Miami das Achtelfinale erreicht. Die Fed-Cup-Spielerin bezwang in der dritten Runde die Chinesin Peng Shuai nach 1:35 Stunden 6:4, 7:5. Nächste Gegnerin der an Nummer zwölf gesetzten Lisicki ist Li Na (China/Nummer 8) oder Iveta Benesova (Tschechien). In der dritten Runde ausgeschieden ist derweil Mona Barthel. Barthel unterlag der Russin Jekaterina Makarowa 2:6, 4:6.

Bei den Männern ist ein deutsches Tennis-Trio in der zweiten Runde ausgeschieden. Cedrik-Marcel Stebe unterlag dem an Nummer 17 gesetzten Franzosen Richard Gasquet nach 2:37 Stunden und hartem Kampf 3:6, 7:6 (8:6), 2:6. Benjamin Becker musste sich Julien Benneteau (Frankreich/30) knapp 6:3, 3:6, 6:7 (4:7) geschlagen geben, während Björn Phau beim 3:6, 0:6 gegen Fernando Verdasco (Spanien/20) chancenlos war.

Die SG Flensburg-Handewitt hat sich trotz einer Niederlage im Viertelfinal-Rückspiel für das Halbfinale im Europapokal der Pokalsieger qualifiziert. Die Mannschaft von Trainer Ljubomir Vranjes unterlag dem HC Motor Zaporozhye 27:32 (16:17), profitierte aber vom 39:30-Erfolg im Hinspiel in der vergangenen Woche in der Ukraine. Im Halbfinale des EHF-Pokals steht auch der SC Magdeburg. Im Viertelfinal-Rückspiel gewann das Team gegen Tatran Presov 26:22 (15:10). Im Hinspiel bei den Slowaken hatten die Magdeburger ein 29:29 erkämpft. Titelverteidiger Frisch Auf Göppingen hat das drohende Aus im EHF-Pokal souverän abgewendet. Der Club gewann das Viertelfinal-Rückspiel gegen Dinamo Minsk 34:27 (18:13). Damit zog Göppingen trotz der 23:27-Hinspielniederlage ungefährdet in die Runde der letzten Vier ein. Auch die Rhein-Neckar Löwen sind ins Halbfinale eingezogen. Das Team gewann in Mannheim das Rückspiel gegen RK Gorenje Velenje 30:29 (14:15). Der Bundesligist hatte mit seinem 27:25-Erfolg vor einer Woche in Slowenien die Grundlage fürs Weiterkommen geschaffen.

Golfprofi Marcel Siem hat beim mit 1,5 Millionen Dollar dotierten Europa-Tour-Turnier in Agadir/Marokko den Cut geschafft. Der 31-Jährige kam auf dem Par-72-Platz mit einer 71 ins Clubhaus und mit insgesamt 144 Schlägen auf den geteilten 57. Rang. Sein Rückstand auf den führenden Iren Damien McGrane (133) betrug bereits elf Schläge. Dahinter folgte der Waliser Phillip Price mit 134 Schlägen. Am Samstagabend wurde die dritte Runde wegen Dunkelheit unterbrochen. Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag Siem auf dem geteilten 51. Platz.

Der Vize-Weltmeister und Weltranglistenerste Nicolas Limbach ist deutscher Meister im Säbelfechten. In Tauberbischofsheim holte der 26-Jährige damit seinen fünften nationalen Titel. Den Sieg bei den Frauen sicherte sich Limbachs Dormagener Vereinskollegin Stefanie Kubissa. Es war bereits ihr dritter DM-Erfolg.

jar/sid/dpa



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