Biathlon Magen-Darm-Infekt legte Morgenstern flach

Der Kreislaufkollaps von Biathlet Marco Morgenstern beim WM-Staffelrennen in Pokljuka war die Spätfolge eines verschleppten Infekts.


Marco Morgenstern: K.o. als "Spätfolge"
DPA

Marco Morgenstern: K.o. als "Spätfolge"

Leipzig - Das ergaben die Untersuchungen an der Universitätsklink Freiburg. Den Infekt hatte sich der 28-jährige Altenberger bereits im WM-Vorbereitungscamp im Südtiroler Obertillach in der letzten Januarwoche eingehandelt.


"Spätfolge"


"Der massive Leistungseinbruch am vergangenen Sonntag ist als Spätfolge zu betrachten", sagte Dr. Bernd Wolfarth, leitender Verbandsarzt im Deutschen Skiverband (DSV), "unter der maximalen Wettkampfbelastung ist es zu einer vorübergehenden Stoffwechselentgleisung gekommen." Anfänglich pathologisch veränderte Laborwerte hätten sich im Laufe der Woche komplett normalisiert. Folgeschäden könnten laut Wolfarth nach Abschluss der Untersuchungen weitgehend ausgeschlossen werden.


Comeback Mitte März


Morgenstern kann bereits in der kommenden Woche in Altenberg ein reduziertes körperliches Training absolvieren. Nach einer neuerlichen Laborkontrolle wird er voraussichtlich in zehn Tagen mit der Vorbereitung auf das Weltcup-Finale in Oslo vom 16. bis 18. März beginnen. Bei den Weltcup-Wettbewerben in Salt Lake City und Lake Placid wird der Sachse fehlen.



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