Olympia 2024 USA halten an Bewerber Boston fest

Trotz geringen Rückhalts der Bewohner: Die USA wollen weiterhin mit Boston ins Rennen um die Olympischen Sommerspiele 2024 gehen. Die Akzeptanz der Bostoner müsse aber bald deutlich wachsen.

Usoc-Chef Probst: "Je schneller, desto besser"
AP/dpa

Usoc-Chef Probst: "Je schneller, desto besser"


Das Olympische Komitee der USA (Usoc) hält vorerst an Boston als nationalem Bewerber für die Sommerspiele 2024 fest. Bei einer Tagung in Redwood City im Bundesstaat Kalifornien sprachen die Verantwortlichen der Privatinitiative "Boston 2024" ihr Vertrauen aus. Man werde die Bostoner Bewerbung nicht zurückziehen, hieß es.

Allerdings machte Usoc-Chef Larry Probst deutlich, dass die öffentliche Zustimmung in der Ostküstenstadt für das Großereignis wachsen müsse - "je schneller, desto besser". In der jüngsten Umfrage hatten sich nur 39 Prozent der Bevölkerung für die Ausrichtung der Sommerspiele ausgesprochen. "Natürlich würden wir gerne sehen, dass die Zahlen relativ schnell auf mehr als 50 Prozent steigen und bis in die mittleren Sechziger klettern, bevor das IOC seine Entscheidung trifft", sagte Probst.

Usoc betonte, man denke derzeit nicht über einen Ersatzkandidaten nach. In US-Medien wird Los Angeles als Nachrücker gehandelt. Das Internationale Olympische Komitee gibt den Gastgeber der Sommerspiele am 15. September 2017 bekannt. Mitbewerber sind bislang Hamburg, Rom und Paris. Bis zum 15. September dieses Jahres müssen alle Bewerber dem IOC gemeldet werden.

aha/dpa



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