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08. November 2018, 01:20 Uhr

"Bin überrumpelt worden"

Boxstar Mayweather widerspricht Comebackplänen

Kehrt Floyd Mayweather Jr. offiziell in den Ring zurück? Eine entsprechende Meldung hatte für Aufsehen gesorgt. Nun entschuldigt sich die Boxlegende bei seinen Fans für "irreführende Informationen".

Floyd Mayweather Jr. hat den vielbeachteten Plänen für eine Rückkehr in den Ring widersprochen. "Ich möchte klarstellen, dass ich nie einem offiziellen Kampf gegen Tenshin Nasukawa zugestimmt habe", schrieb der 41-Jährige bei Instagram. "Ich möchte mich bei meinen Fans für die irreführenden Informationen entschuldigen."

Am Montag war auf einer Pressekonferenz in Japan der Kampf zwischen dem mehrfachen Weltmeister Mayweather und dem japanischen Kickboxer Nasukawa angekündigt worden. Der ungeschlagene Mayweather, der zuletzt im August 2017 gekämpft und dabei den Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor besiegt hatte, erklärte nach seiner Rückkehr in die USA jedoch, lediglich einem Schaukampf vor einer kleinen Gruppe zahlungskräftiger Zuschauer zugestimmt zu haben. Er habe bis zu seiner Reise nach Japan noch nie von Nasukawa gehört, schrieb Mayweather.

Dieser Kampf sei "lediglich zu Unterhaltungszwecken" und niemals als offizielles Event gedacht gewesen. "Als ich und mein Team zur Pressekonferenz kamen, waren wir völlig überrascht von der Richtung, die das Event eingeschlagen hatte", sagte Mayweather: "Wir hätten das sofort stoppen sollen, aber ich kann versichern, dass ich völlig überrumpelt worden bin von den Vorbereitungen, die ohne meine Zustimmung getroffen wurden."

aar/sid/Reuters

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