Boxen Solis und Tschagajew feiern Siege in Berlin

Ruslan Tschagajew hat sich eindrucksvoll in Deutschland zurückgemeldet: Mit einem K.o.-Sieg in der ersten Runde fertigte der usbekische Boxer seinen Gegner Mike Sheppard ab. Deutlich schwerer tat sich der Kubaner Odlanier Solis gegen Leif Larsen aus Norwegen.

Boxer Solis (links) im Duell mit Vitali Klitschko (Archivbild): Sieg gegen Larsen
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Boxer Solis (links) im Duell mit Vitali Klitschko (Archivbild): Sieg gegen Larsen


Hamburg - Die beiden früheren Klitschko-Gegner Odlanier Solis (Kuba) und Ruslan Tschagajew (Usbekistan) haben in Berlin Siege gefeiert. Der 32 Jahre alte Solis verteidigte seinen kontinentalen IBF-Titel in zwölf Runden mit einem einstimmigen Punktsieg (116:112, 115:114, 117:111) über den Norweger Leif Larsen. Ex-Weltmeister Tschagajew schlug den Amerikaner Mike Sheppard in der ersten Runde K.o.

Solis konnte trotz des 19. Siegs in seinem 20. Profikampf allerdings nicht zu überzeugen. Der Olympiasieger von 2004 wirkte gegen den boxerisch limitierten Norweger viel zu behäbig und ließ jegliche Explosivität vermissen. Der Exil-Kubaner hatte seinen bisher einzigen WM-Kampf am 19. März 2011 in Köln gegen WBC-Champion Vitali Klitschko durch K.o. verloren und seither lediglich einen Kampf in den USA bestritten.

Im Gegensatz zum müden Solis machte der einstige WBA-Champion Tschagajew, der Dreifach-Weltmeister Wladimir Klitschko im Juni 2009 vorzeitig unterlegen gewesen war, kurzen Prozess. Der 34-Jährige, der nach dem Aus des Hamburger Universum-Boxstalls in den USA trainiert, streckte seinen Gegner mit einem Aufwärtshaken zu Boden und feierte den 31. Sieg im 34. Profikampf.

Morales wegen Dopings gesperrt

Derweil ist der frühere mexikanische Box-Weltmeister Erik Morales wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt worden. Dies gab die US-Anti-Doping-Agentur Usada am Freitag bekannt. Dem 36 Jahre alten Halbweltergewichtler war bei unangekündigten Trainingskontrollen im vergangenen Oktober in A- und B-Probe das anabole Steroid Clenbuterol nachgewiesen worden.

mib/dpa



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monzeno 23.03.2013
1. Hoffnungsträger?
Nein, wahrhaftig nicht. Das war ein lahmer, langweiliger Kampf, und eine erneute Klitschko-Heruasforderung ist in weiter, weiter Ferne. Das war Altherren-Boxen.
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