Boxweltmeister Mayweather muss WM-Gürtel abgeben

Für den Kampf gegen Manny Pacquiao bekam Floyd Mayweather 220 Millionen Dollar. Nun muss der Boxweltmeister seinen WBO-Titel zurückgeben - weil er 200.000 Dollar nicht bezahlt hat.
Boxprofi Mayweather: WBO-Titel futsch

Boxprofi Mayweather: WBO-Titel futsch

Foto: STEVE MARCUS/ REUTERS

Box-Superstar Floyd Mayweather hat einen seiner Titel verloren. Die World Boxing Federation WBO erkannte dem 38-Jährigen den WM-Gürtel ab, da er der obligatorischen Zahlung von 200.000 Dollar (rund 180.000 Euro) bis zum Ablauf der Frist am vergangenen Freitag nicht nachkam.

"Das WBO-Weltmeisterschafts-Komitee hat keine andere Wahl, als ihm den Titel als Weltergewichts-Champion abzuerkennen", heißt es in der Erklärung des Verbandes. Zum neuen Titelträger wurde Mayweathers Landsmann Timothy Bradley jr. ernannt.

Die WBO-Regeln besagen, dass siegreiche Boxer nach dem Titelgewinn drei Prozent der Kampfbörse an den Verband abtreten müssen. Die Höchstgrenze dafür liegt bei jenen 200.000 Dollar.

Maywather hatte sich den Gürtel im Mai im Mega-Fight gegen Manny Pacquiao von den Philippinen gesichert. Der US-Amerikaner hatte für den Sieg geschätzte 220 Millionen Dollar (rund 200 Millionen Euro) kassiert.

ham/sid/dpa
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