Cavagnoud-Tod DSV-Trainer Anwander kann Klinik bald verlassen


München - Der deutsche Ski-Trainer Markus Anwander, der beim Zusammenprall mit der tödlich verunglückten Ski-Weltmeisterin Régine Cavagnoud lebensgefährlich verletzt wurde, kann die Klinik in Innsbruck wohl schon bald verlassen. "Er ist von der Intensivstation runter. Wir hoffen dass er in eineinhalb Wochen nach Hause kann", sagte Walter Vogel, Alpinchef des Deutschen Skiverbandes (DSV).

Vogel berichtete außerdem, dass sich Anwander, Trainer der deutschen Damen-Europacup-Mannschaft, in den sechs Wochen seit dem folgenschweren Unfall gut erholt habe. "Er telefoniert schon wieder in Sachen Skisport und kümmert sich vom Krankenbett aus um seine Mannschaft." Es seien zudem keine bleibenden körperlichen Schäden zu erwarten, ergänzte der Alpinchef.

Bei dem verhängnisvollen Zusammenprall zwischen Anwander und Cavagnoud auf dem Pitztaler Gletscher am 29. Oktober hatte die Französin schwere Hirnverletzungen erlitten, denen sie zwei Tage später erlag. Der deutsche Trainer, der unter anderem einen Schädelbasisbruch davon getragen hatte, lag anfänglich im Koma und wurde mehrfach im Gesicht und am Rücken operiert.



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