Kampfrichter bedroht MMA-Kämpfer McGregor rastet aus

Conor McGregor war eigentlich nur als Gast bei einer MMA-Veranstaltung in seiner Heimatstadt Dublin. Dann hätte er aber fast trotzdem gekämpft - gegen den Ringrichter!

Conor McGregor
REUTERS/ USA Today Sports

Conor McGregor


Mit seinem Boxkampf gegen Floyd Mayweather Jr. hat Mixed-Martial-Arts-Superstar Conor McGregor Millionen verdient. Entspannter ist er dadurch nicht geworden. Bei einer MMA-Veranstaltung der "Bellator"-Serie in seiner Heimatstadt Dublin hätte sich der Ire fast eine Schlägerei mit einem Kampfrichter geliefert.

Eigentlich saß der 29-Jährige als Zuschauer in der ersten Reihe und sah, wie sein Freund und ehemaliger Bodyguard Charlie Ward gegen John Redmond durch K.o. gewann. McGregor sprang in den Käfig, um mit Ward zu feiern. Ringrichter Marc Goddard wollte die Ordnung wiederherstellen, um die Siegerehrung vorzunehmen und forderte McGregor auf, den Ring zu verlassen.

Das wollte sich der Superstar nicht gefallen lassen. Er beschimpfte und bedrohte Goddard. Der Vorfall dürfte ein Nachspiel haben. Neben einer Geldstrafe könnten eine Sperre oder der Lizenzentzug drohen. "Herr McGregor ist nicht größer als unsere Sportart", sagte der Commissioner der Veranstaltung Mike Mazzulli.

Ob eine Strafe verhängt und durchgesetzt werden kann, ist insofern fraglich, als McGregor nicht bei "Bellator", sondern bei der weltgrößten MMA-Liga UFC (Ultimate Fighting Championship) unter Vertrag steht, die mit der Veranstaltung in Dublin nichts zu tun hatte. Zudem spielt McGregor nach dem "Milliardenkampf" gegen Mayweather mit dem Gedanken, die Sportart zu wechseln und sich in Zukunft ganz aufs Boxen zu konzentrieren.

mmm/sid



insgesamt 6 Beiträge
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Nonvaio01 11.11.2017
1. Gotta Love him
wir lieben Conner hier in Irland, er ist einfach natuerlich, nicht poliert und sagt was er denkt.....und er ist einfach gut in dem was er macht, ob es nun selbst vermarktung ist oder der sport selber.
diebewerterin 11.11.2017
2. Sollte direkt gesperrt werden...
den Ringrichter derart anzugehen sollte eine sofortige Sperre nach sich ziehen. Manche meinen immer mehr zu dürfen als andere. Und ganz andere sollten kernen Conor richtig zu schreiben, ansonsten liest sich das nämlich nicht nach Verehrung.
fanasy 11.11.2017
3. Als Zuschauer
auf einer "fremden" Veranstaltung kann es gar keine Sperre geben. Ich bekomme auch keinen Fußballsperre, wenn ich beim Radrennen einen Fahrer umtrete. Hier kann man höchstens Polizeilich aktiv werden und ein Hausverbot aussprechen.
briancornway 11.11.2017
4. Airhead
Zitat von Nonvaio01wir lieben Conner hier in Irland, er ist einfach natuerlich, nicht poliert und sagt was er denkt.....und er ist einfach gut in dem was er macht, ob es nun selbst vermarktung ist oder der sport selber.
Das tut ein Vierjähriger auch, aber der wird eben noch erwachsen, bevor er körperlich zur Gefahr wird. Verstehe nicht, warum Gewalt, Beleidigungen und Regelverstöße heroisiert werden. Schlüsselsatz: "McGregor ist nicht größer als unsere Sportart."
cyphre75 11.11.2017
5. @ diebewerterin
...was bedeutet "kernen"? Wer im Glashaus sitzt... Wenn ich das lese, sperren. Aber Sie scheinen ja mit einem ausgeprägten Zeigefinger auf die Welt gekommen zu sein. Was ist denn schlimmes passiert? Mc.G macht das, was er immer macht. Das gehört dazu und ist Teil Show...
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