NBA-Playoffs Aus für die Dallas Mavericks

Das war es für die Dallas Mavericks und Dirk Nowitzki: Mit einer klaren Niederlage gegen Oklahoma ist das Team in den NBA-Playoffs vorzeitig gescheitert. Der Deutsche bot noch einmal eine gute Leistung.

Mavericks-Star Dirk Nowitzki
DPA

Mavericks-Star Dirk Nowitzki


Basketballstar Dirk Nowitzki ist mit den Dallas Mavericks in der ersten Playoff-Runde der nordamerikanischen Profiliga NBA ausgeschieden. Am Montag unterlag Dallas in der fünften Partie bei den favorisierten Oklahoma City Thunder 104:118 und verlor die Best-of-seven-Serie somit klar 1:4.

Trotz erneut arger Personalprobleme konnten die Mavericks das Spiel lange offen gestalten. Nowitzki, mit 24 Punkten erfolgreichster Werfer der Gäste, brachte Dallas sieben Minuten vor Ende auf 98:101 heran. Kurze Zeit später erzielte der Deutsche mit einem Dreier das 103:107. Obwohl sechs Spieler zweistellig trafen, hatten die Mavericks Oklahomas Endspurt letztlich jedoch nichts mehr entgegenzusetzen.

Vor allem die beiden Superstars Russell Westbrook (36 Punkte) und Kevin Durant (33) waren kaum zu stoppen. Oklahoma steht im Viertelfinale den San Antonio Spurs gegenüber. Dallas ist zum vierten Mal seit dem Gewinn der Meisterschaft 2011 in der ersten Playoff-Runde ausgeschieden.

aha/dpa



insgesamt 11 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
johannesraabe 26.04.2016
1.
Oklahoma war dritter der Conference, Dallas iwo auf 7 oder 8. Wenn wundert es. Dieses Nowitzki pushen nervt.
Spörl 26.04.2016
2. Erwartungsgemäß
Das war insgesamt chancenlos. Immerhin haben die Mavericks durch den glücklichen Auswärtssieg den Sweep vermieden... Mehr war aber auch nicht drin.
countrushmore 26.04.2016
3.
Zitat von johannesraabeOklahoma war dritter der Conference, Dallas iwo auf 7 oder 8. Wenn wundert es. Dieses Nowitzki pushen nervt.
Oklahoma City, nicht Oklahoma, war Dritter, Dallas Sechster. Logisch, denn es spielt immer der Dritte gegen den Sechsten. 91 Punkte Unterschied über die gesamte Serie ist eine ziemlich deutliche Angelegenheit. Da kann man froh sein, überhaupt ein Spiel gewonnen zu haben. Nach dem starken Schlussspurt zu Saisonende hat man sicherlich eine knappere Serie erhofft. Dirk Nowitzki mit fast 38 mal wieder bester Spieler bei Dallas in dieser Serie.
DenisJohnson 26.04.2016
4. Mehr war nicht drin...
...ging wohl insgesamt und vor allem bei Dirk Nowitzki darum, wenigstens die Saison in Würde zu Ende zu bringen. Haben sie meiner Meinung nach geschafft. Insgesamt eine echt dreckige Serie zwischen beiden Teams, hätte nicht gedacht, dass es so schmutzig wird. Chris Paul bricht sich die Hand, Steph Curry fällt mindestens zwei Wochen mit einer Knieverletzung aus, in diesem Sinne sind die Spurs für mich im Westen jetzt auf jeden Fall in der Favoritenstellung. Auch im Osten nochmal spannend durch die guten Hornets und Celtics, allerdings hier natürlich Cleveland der Topfavorit auf den Conference Titel. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass viele Mannschaften nach der regulären Saison in den Playoffs körperlich und mental auf dem Zahnfleisch gehen. Wenn man sich diesen Spielplan mal anguckt, das ist schon Wahnsinn. Alleine die Flugmeilen jedes Teams würden ja für eine mehrfache Erdumrundung reichen. Da müsste die NBA meiner Meinung nach mal ansetzen und nicht wie jetzt diskutiert beim sinnlosen Abschaffen der "Hack-q..."-Regel...
derdudea 26.04.2016
5.
Zitat von johannesraabeOklahoma war dritter der Conference, Dallas iwo auf 7 oder 8. Wenn wundert es. Dieses Nowitzki pushen nervt.
Das hat nichts mit pushen zu tun. Man muss die Relation sehen. Nachdem Dallas in der Sommerpause den bereits sicher geglaubten Top-Center Jordan nicht bekommen hat, stattdessen "Notnägel" wie Pachulia verpflichten musste und beide Flügelspieler Matthews und Parsons mit schweren Verletzungen in die Saison gingen, hat man ihnen in der starken Western Conference keine Chance auf eine Playoff-Teilnahme gegeben. In den USA (wo man man sich mit NBA - Basketball auskennt) wird Nowitzkis Leistung in dieser Saison als eine der besten Saisons aller Zeiten gewertet, die ein Spieler in seinem Alter je hingelegt hat. Und den Trainer Carlisle feiern sie als Genie, weil er mit unzähligen Umstellungen und großartigem Kampf in den letzten Saisonspielen das Beste aus der Mannschaft herausgeholt hat. Die Niederlage gegen Oklahoma City war nur Formsache, zumal beide Aufbauspieler und Parsons sich verletzt hatten. Und selbst das haben Nowitzki und Co noch mit Kampf und Stil hinbekommen. In der Besetzung auch nur eine Partie zu gewinnen, war mehr als Ok. Dort weiß man auch Leistungen zu werten, die nicht zur Meisterschaft reichen. Schauen Sie sich mal die Statistiken der vielgehypten Kobe Bryant an, der diese Saison für seine Mannschafft komplett runiniert hat, um mit unterirdischer Wurfquote seine "farewell-tour" zu geben. Gut, LA hat ihn gelassen, weil sie gar nicht die Absicht hatten, diese Saison Erfolg zu haben. Die sind beide 37...
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.