Dart-WM Adrian "Jackpot" Lewis triumphiert erneut

Adrian Lewis ist erneut Dart-Weltmeister. Als erst vierter Spieler verteidigte der Engländer seinen Titel - und gab anschließend große Ziele aus. Dabei stand er im Halbfinale schon kurz vor dem Aus.

Dart-Profi Lewis: WM-Titel verteidigt
AFP

Dart-Profi Lewis: WM-Titel verteidigt


Hamburg - Der Engländer Adrian "Jackpot" Lewis hat seinen Titel bei der Dart-WM der Professional Darts Corporation (PDC) in London erfolgreich verteidigt. Der Weltranglistenzweite besiegte am späten Montagabend im Finale seinen Landsmann Andy Hamilton mit 7:3. Der 26-Jährige Lewis ist erst der vierte Dartspieler, der in der WM-Geschichte zweimal hintereinander gewinnen konnte. Zuvor war dies nur dem Engländer Eric Bristow (1980 und 1981), Raymond van Barneveld aus den Niederlanden (1998 und 1999) sowie mehrfach dem Engländer Phil Taylor gelungen.

"Das ist mein zweiter Triumph, und es werden noch einige folgen, mindestens zehn", sagte Lewis, der für den WM-Sieg knapp drei Wochen vor seinem 27. Geburtstag eine Prämie von 200.000 britischen Pfund (umgerechnet etwa 240.000 Euro) bekommt: "Es bedeutet mir wahnsinnig viel, den Titel erneut zu gewinnen. Ich habe es noch nicht realisiert, aber ich denke das wird der Fall sein, wenn ich mit der Trophäe aufwache."

Er verfehlte nur ganz knapp einen Neun-Darter - bei diesem perfekten Spiel werden die 501 Punkte für einen Satzgewinn mit nur neun Würfen erreicht. Im Vorjahresfinale gegen den Schotten Gary Anderson war ihm dieses Kunststück noch gelungen.Im Halbfinale hatte er den Engländer James Wade nach einem 1:5-Rückstand noch 6:5 besiegt. Hamilton schaltete den Australier Simon Whitlock ebenfalls 6:5 aus.

Rekord-Champion Taylor war früh gescheitert

Top-Favorit Phil "The Power" Taylor war überraschend in der zweiten Runde ausgeschieden. Der 15-malige Weltmeister aus England hatte gegen seinen Landsmann Dave Chisnall verloren und beendete die WM so früh wie noch nie zuvor. Schon vergangenes Jahr hatte es der Rekordgewinner bei der PDC-WM nicht über das Viertelfinale hinaus geschafft.

Die beiden deutschen Starter waren ebenfalls früh gescheitert. Kevin Münch schied in Runde zwei aus, Jayhan Artut scheiterte bereits zum Auftakt.

Neben der Profiorganisation PDC trägt auch der Weltverband WDF jährlich ein WM-Turnier aus. Die Profis müssen sich allerdings zwischen den Wettbewerben entscheiden. Während bei der PDC meist nur gestandene Profis eine Chance haben, beheimatet der Weltverband den gesamten Amateursport.

leh/sid/dpa



insgesamt 5 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
thoma1604 03.01.2012
1. OhOh
In den Artikel stimmt ja kaum etwas, am wenigsten die Bildunterschrift "Dart-Profi Taylor: WM-Titel verteidigt" unter dem Photo des diesjährigen Titelträgers. Wobei Herr Taylor seinen Titel tatsächlich schon mehrfach verteidigt hat, von 1995 bis 2002 war er achtmal PDC-Weltmeister in Folge. Selbst Herr Bristow war bei der BDO (wenn man denn schon alles miteinander verquirlt) drei mal in Folge Titelträger (84-86), Martin Adams gewann 2010 und 2011...
bha 03.01.2012
2. Uninformierter und liebloser Artikel
Das muss besser gehen. Der Artikel ist an fast jeder Stelle schlicht falsch. Phil Taylor bei den Titelverteidigern nicht zu nennen zeugt von wenig Interesse am Dartsport. Die anderen Fehler sollte sich der Autor als Suchspiel vornehmen.
Schong 03.01.2012
3.
Zitat von sysopAdrian Lewis ist erneut Dart-Weltmeister. Als erst dritter Spieler verteidigte der Engländer seinen Titel - und gab anschließend große Ziele aus. Dabei stand er im Halbfinale schon kurz vor dem Aus. Die beiden deutschen Starter waren bereits früh gescheitert. http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,806841,00.html
Schade das der Artikel noch immer Fehler enthält, hier wird schlicht weiterhin BDO mit PDC vermischt. Van Barneveld war mitnichten PDC Weltmeister von 1998 - 1999. Er war nämlich BDO Weltmeister. Wenn es zwei Weltmeisterschaftn gibt, dann sollte man dies auch klar im Artikel kennzeichnen. Bei der erwähnten Titelverteidigung von Eric Bristow hat man auch schlicht vergessen zu erwähnen, dass er (wir sind noch immer bei der BDO) 1984 - 1986 ebenfalls Titelträger war. Vielleicht sollte man diesen dann doch gleich auf das nötigste Reduzieren und die Verbindung zur Vergangenheit weglassen, wenn der Autor nicht in der Lage ist zu recherchieren oder ihm schlicht die Zeit fehlt.
Wilmalein 03.01.2012
4. so,so
Zitat von bhaDas muss besser gehen. Der Artikel ist an fast jeder Stelle schlicht falsch. Phil Taylor bei den Titelverteidigern nicht zu nennen zeugt von wenig Interesse am Dartsport. Die anderen Fehler sollte sich der Autor als Suchspiel vornehmen.
wusste gar nicht das Dart etwas mit Sport zu tun hat. Ich dachte dieses Pfeilewerfen wird nur gemacht damit das Saufen nicht zu langweilig wird.
_McCell 03.01.2012
5. ... don't feed the troll
Zitat von Wilmaleinwusste gar nicht das Dart etwas mit Sport zu tun hat. Ich dachte dieses Pfeilewerfen wird nur gemacht damit das Saufen nicht zu langweilig wird.
netter Versuch einen flamewar loszutreten. Man kann über die Definition von Sport geteilter Meinung sein, aber Dart gehört genauso zum Sport dazu, wie Schach dazu gehört.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2012
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.