Davis Cup Murray führt Großbritannien mit drei Siegen ins Finale

Historischer Sieg von Andy Murray: Der Schotte hat die britische Davis-Cup-Mannschaft erstmals seit 1978 wieder ins Finale geführt. Belgien steht nach dem Erfolg gegen Argentinien sogar nach 111 Jahren mal wieder im Endspiel.

Tennisspieler Murray (M.): Britischer Davis-Cup-Held
Getty Images

Tennisspieler Murray (M.): Britischer Davis-Cup-Held


Andy Murray hat Großbritannien ins erste Davis-Cup-Finale seit 1978 geführt. Im Halbfinal-Duell mit Australien gewann der Weltranglisten-Dritte sein Einzel gegen Bernard Tomic 7:5, 6:3, 6:2 und holte damit den entscheidenden dritten Punkt. Das abschließende Match zwischen Daniel Evans und Thanasi Kokkinakis wurde damit bedeutungslos.

Gegner im Endspiel vom 27. bis 29. November ist Belgien. Im zweiten Halbfinale in Brüssel drehte der Außenseiter einen 1:2-Rückstand gegen Argentinien in einen Sieg. David Goffin glich mit einem klaren 6:3, 6:2, 6:1 gegen Diego Schwartzman aus. Im entscheidenden Einzel kämpfte Steve Darcis Federico Delbonis nieder und sorgte für den ersten Finaleinzug seit 1904. Die belgische Mannschaft wird auch im Finale als Gastgeber antreten.

Andy Murray hatte gemeinsam mit seinem älteren Bruder Jamie im Doppel auch für die 2:1-Führung der Briten gesorgt. Gegen Routinier Lleyton Hewitt und Sam Groth siegten die beiden 4:6, 6:3, 6:4, 6:7 (6:8), 6:4. Auch sein erstes Einzel gegen Kokkinakis hatte der zweifache Grand-Slam-Turniersieger für sich entschieden.

"Für sein Land und seine Teamkollegen zu gewinnen, bedeutet eine Menge", sagte Murray. "Um ehrlich zu sein, habe ich mich das ganze Wochenende nicht gut gefühlt. Ich hatte Rückenprobleme, habe aber versucht, sie zu verbergen", ergänzte der Weltranglisten-Dritte.

krä/sid/dpa



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