NBA Top-Rookie verletzt sich bei Wutanfall, Garnett bleibt in Boston

Dummes Missgeschick von Kyrie Irving: Der "Rookie of the Year" von den Cleveland Cavaliers brach sich bei einem Wutanfall die rechte Hand. Und: Superstar Kevin Garnett wird weiterhin für die Boston Celtics spielen.

Clevelands Point Guard Irving (r.): "Es war einfach verrückt"
AP

Clevelands Point Guard Irving (r.): "Es war einfach verrückt"


Hamburg - Kyrie Irving hat sich beim Training seiner Cleveland Cavaliers die rechte Hand gebrochen und muss möglicherweise operiert werden. Der 20-Jährige zog sich die Verletzung zu, nachdem er aus Wut über einen Ballverlust im Training der "Cavs" mit der Hand gegen die Wandpolsterung geschlagen haben soll. Der Top-Pick des NBA-Drafts 2011 hatte sich mit dem Team in Las Vegas auf das erste Spiel der diesjährigen Summer League vorbereitet.

"Ich bin etwas enttäuscht", sagte Irving laut espn.com. "Ich muss verantwortungsvoller mit meiner Gesundheit umgehen. Es war einfach verrückt. Es geschah so schnell." Wie lange Irving ausfällt und ob er operiert werden muss, sollen weitere Untersuchungen ergeben. Die Cavaliers hoffen, dass ihr Point Guard zum Start des Trainingscamps Ende September wieder fit ist, wollen aber noch keine Prognose über die Dauer seines Ausfalls abgeben.

Irving war in der abgelaufenen Saison mit durchschnittlich 18,5 Punkten Cavaliers-Topscorer und wurde zum "Rookie of the Year" in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gewählt. Er ist jedoch nicht der Einzige, dem ein solches Missgeschick in der NBA unterlaufen ist. Im Mai dieses Jahres hatte sich auch der Star der New York Knicks, Amar'e Stoudemire, bei einem Wutanfall verletzt. Er hatte aus Frust in die Glasabdeckung eines Feuerlöschers gefasst.

Garnett bleibt bei den Celtics

Superstar Kevin Garnett bleibt den Boston Celtics erhalten. Der 36-Jährige hat seinen Vertrag beim NBA-Rekordmeister verlängert. Angaben über die Vertragslaufzeit machten die Celtics nicht. Garnett, der in seiner Karriere 14 Mal ins All-Star-Team berufen wurde, spielt seit 2007 in Boston und holte gleich in seiner ersten Saison den Titel.

Zum wertvollsten Spieler (MVP) der NBA wurde Garnett 2004 gewählt. Damals stand der Amerikaner bei den Minnesota Timberwolves unter Vertrag. Im Februar war der Forward einem exklusiven Club beigetreten: Garnett durchbrach als dritter Spieler seit Einführung der Statistik im Jahre 1973 die Schallmauer von 10.000 Defensiv-Rebounds.

rei/sid/dpa



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