Deutsche Wasserballer Mit 25 Toren ins Viertelfinale - aber jetzt wartet der Topfavorit

Rekordsieg für die deutschen Wasserballer: Die Südafrikaner waren nur ein besserer Trainingspartner bei der WM in Südkorea. Nach dem lockeren Erfolg wird es jetzt allerdings richtig schwer.

Bei der Wasserball-WM rangelt Deutschland noch mit
ANTONIO BAT/EPA-EFE/REX

Bei der Wasserball-WM rangelt Deutschland noch mit


Mit ihrem höchsten Sieg in der WM-Geschichte sind die deutschen Wasserballer erstmals seit acht Jahren ins Viertelfinale eingezogen. Das Team von Bundestrainer Hagen Stamm deklassierte Südafrika im Play-off 25:5 (5:2, 6:0, 9:1, 5:2). In der Runde der letzten Acht ist die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) am Dienstag (8.30 Uhr MEZ) gegen Titelverteidiger Kroatien allerdings klarer Außenseiter.

Bester Werfer der deutschen Mannschaft war der Spandauer Lucas Gielen mit sechs Treffern. Gegen die völlig überforderten Südafrikaner, die die Vorrunde mit einer Tordifferenz von -38 abgeschlossen hatten, war das Spiel schon nach einem Viertel entschieden. Danach baute die DSV-Sieben den Vorsprung kontinuierlich aus, sie traf 13 Mal in Folge ohne Gegentor.

Ihren zuvor höchsten WM-Sieg hatten die deutschen Wasserballer 1991 in Perth mit 22:7 gegen Ägypten gefeiert. Bundestrainer-Sohn Marko Stamm spielte erneut trotz seines Bänderrisses. Auch Dennis Eidner, Ben Reibel und Timo van der Bosch gingen angeschlagen in die Partie.

Nach Stamms Rückkehr als Bundestrainer nimmt die DSV-Auswahl erstmals seit 2013 wieder an einer WM teil. Zuletzt stand sie 2011 im Viertelfinale, als sie am Ende den achten Platz belegte. Ihre einzige WM-Medaille gewannen die deutschen Wasserballer 1982 mit Bronze, als Stamm noch als Spieler mitwirkte.

aha/sid



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