Deutsche WM-Gegner Saudis verlieren, Iren siegen

Zwei WM-Gegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, Saudi-Arabien und Irland, gingen am Mittwoch aus Testspielen mit unterschiedlichen Resultaten hervor.


Hamburg - Während die Saudis WM-Teilnehmer Dänemark in Riad mit 0:1 (0:1) durch ein Tor von Stürmer Ebbe Sand (FC Schalke 04) unterlagen, setzten sich die Iren in Dublin mit 2:0 (2:0) gegen Russland durch. Reid (3.) und Robbie Keane (20.) trafen vor 30.000 Zuschauern bereits in der Anfangsphase.

Die Niederlande und England trennten sich in Amsterdam 1:1 (1:0). Dabei gingen die nicht für die WM-qualifizierten Gastgeber vor 40.000 Zuschauern in der 26. Minute durch ein Tor von Patrick Kluivert in Führung. Vassell gelang in der 61. Minute der Ausgleich für England.

Knappe Siege für Frankreich und Italien - Argentinien nur Unentschieden

Welt- und Europameister Frankreich stellte mit einem 2:1 (2:1)-Sieg in Paris über Rumänien seine Form unter Beweis. Torschützen waren bereits in der ersten Minute Vieira sowie Petit (27.). Ganea vom VfB Stuttgart gelang zwei Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer für Rumänien.

Argentinien kam in Cardiff nicht über ein 1:1 (1:0) gegen Wales hinaus. Bellamy (34.) brachte die Gastgeber in Führung, Julio Cruz (62.) sorgte für den Ausgleich. Italien schaffte in Catania durch ein Tor von Del Piero (63.) einen knappen 1:0 (0:0)-Sieg über die USA. Ebenfalls mit 1:0 (0:0) setzte sich in Brüssel Belgiens Nationalteam gegen Norwegen durch. Vor 18 000 Zuschauern gelangt Tanghe (82.) der Siegtreffer.

Lauterer Lokvenc und Dortmunds Koller treffen für Tschechien

Auf Zypern setzte sich Tschechien mit 4:3 (0:1) gegen die Gastgeber durch und wurde damit Sieger eines Vierländerturniers. Zwei Tore erzielte Borussia Dortmunds Stürmerstar Jan Koller. Vratislav Lokvenc vom 1. FC Kaiserslautern traf einmal für die Tschechen. Platz drei sicherte sich die Schweiz durch ein 2:1 (0:0) gegen Ungarn.

Einen hohen Sieg über Nordirland konnte das Team aus Polen feiern. Beim 4:1 (2:1) traf Kryszalowicz von Eintracht Frankfurt zwei Mal. In der griechischen Hafenstadt Thessaloniki trennten sich Griechenland und Schweden 2:2 (0:1). Die von Otto Rehhagel trainierten Griechen lagen nach Toren von Svensson (31.) und Selakovic (64.) zweimal zurück. Fissas (51.) und Karagounis (87.) konnten jedoch ausgleichen.

Sechs Bundesligaakteure für Bulgarien aktiv

Gleich sechs Bundesliga-Legionäre kamen beim 0:0 des WM-Dritten Kroatien gegen Bulgarien zum Einsatz. Aufsteiger Dimitar Berbatow von Bayer Leverkusen traf dabei für die Gäste allerdings ebenso wenig wie der vom FC Barcelona umworbene Wolfsburger Martin Petrow.

Unterdessen haben die Fußballer von den Färöer-Inseln einen ihrer seltenen Siege gefeiert: Der Gegner der deutschen Nationalelf in der im Herbst beginnenden Qualifikation zur EM-Endrunde 2004 in Portugal gewann im zypriotischen Paphos auch ohne neuen Cheftrainer gegen Liechtenstein 1:0 (1:0). Ein weiterer deutscher EM-Qualifiaktionsgegner blamierte sich zeitgleich auf Malta kräftig: Litauen unterlag Jordanien 0:3 (0:1).



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